Mittwoch, 23. September 2020

Sonne? Aber sicher!

Ausgabe 2020.06
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Frühzeitige Hautalterung hat vor allem einen Grund: mangelhaften Sonnenschutz! Wie man die warmen Strahlen trotzdem genießen kann? GESÜNDER LEBEN hat alle Antworten für einen wunderschönen Sommer.


Foto: © iStock - Ridofranz

Einen Sonnenbrand will niemand ris - kieren. Denn dann ist die Haut feuer - rot und im schlimmsten Fall bilden sich schmerzhafte Blasen. Dass die Haut aber nicht erst leidet, wenn es zu einer solchen UV-Schädigung gekommen ist, wissen leider die wenigsten. Doch Fakt ist: „Je - des Sonnenbad löst einen Anstieg von freien Ra - dikalen im Körper aus, schädigt die DNS in den Zellkernen und schwächt das hauteigene Ab - wehrsystem“, erklärt Dr. Julia Latzka, Dermato - login bei Woman & Health in Wien.

Sonnenbrand:

Nicht hingreifen
Hitze und Rötungen sind zwar unange - nehm, es sind aber Zeichen dafür, dass sich die Haut selbst repariert. Versuchen Sie, diesen Prozess nicht zu beeinflussen. Jede Berührung führt zu weiteren Rei - zungen.

After-Sun-Lotion
Diese Lotionen enthalten beruhigende Inhaltsstoffe wie Allantoin, Panthenol, Thermalwasser oder Vitamine. Sie durchfeuchten die Haut und wirken an - genehm kühlend.

Brandsalben
In der Apotheke gibt es spezielle Salben, die bei Verbrennungen oder Verbrühun - gen zum Einsatz kommen. Verwenden Sie diese Produkte ruhig auch gegen ei - nen Sonnenbrand. Sie wirken entzün - dungshemmend und kühlen die Haut.

UV-Schäden sind nicht sichtbar
Das Tückische an solchen UV-Belastungen ist, dass man sie nicht auf Anhieb sehen kann. „Zellschäden entstehen tief im Inneren der Haut, lange bevor äußerliche Anzeichen eines Sonnenbrandes, wie z. B. Rötungen und Brennen, zu erkennen oder zu spüren sind“, warnt die Expertin. Vor allem kollagenes und elastines Gewebe nimmt durch die Strahlung Schaden. Werden solche Strukturproteine abgebaut, verliert die Haut Spannkraft und Festigkeit. Die Folge kennt jeder und wünscht sich niemand: nämlich eine faltige und schlaff wirkende Haut. Kommen Schädigungen an den Pigmentzellen hinzu, sieht der Teint fleckig, müde und verbraucht aus.

Sonnenschäden summieren sich
„Gefährlich ist vor allem auch, dass sich UV-bedingte Beeinträchtigungen im Laufe der Zeit summieren“, erklärt Dr. Latzka weiter. Die Haut besitzt eine Art UV-Gedächtnis. Es sitzt in den Mitochondrien und behält Spuren von sämtlichen Sonnenschäden, die uns jemals widerfahren sind. Über die Jahre kann es zu einer chronischen Überbeanspruchung kommen. Die Folgen davon betreffen dann nicht mehr nur unser Spiegelbild, sondern vor allem unsere Gesundheit. „Man muss es leider mit aller Deutlichkeit sagen: UV-Strahlung ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs“, so die Dermatologin.

Schützen Sie sich
Die gute Nachricht lautet aber: Sonnenlicht ist zwar schädlich, doch wir sind ihm nicht schutzlos ausgeliefert. Jeder hat es selbst in der Hand, wie viel Sonne er seiner Haut zumutet. Und damit ist nicht gemeint, dass wir Sonnenbäder gänzlich vermeiden müssen. Sonnenschutz gibt es in vielfältiger Form. Am effektivsten kann langärmelige Kleidung die schädlichen Strahlen abschirmen. Und auch gezieltes Einschmieren mit Sonnencreme bietet umfassenden Schutz. Dr. Latzka erklärt: „Entscheidend für eine zuverlässige Prävention ist nicht nur die Wahl des UV-Schutzes, sondern vor allem ein gutes Verständnis für dessen Anwendung.“

Achtung, jetzt knallt’s!

Knallig. Strahlend. Intensiv. Die Make-up-Trends der Saison zeigen, dass Farbe fröhlich macht. GESÜNDER LEBEN verrät, wie man die vorwitzigen Farbtupfer richtig trägt

Die Hitze des Sommers macht schwindlig. Und mutig. Sie macht Lust auf etwas mehr Leuchtkraft im Look. Und genau das machen die neusten Farbtrends nun möglich. Das Make-upMotto des Sommers 2020 lautet: Lass es leuchten!

Augen: blau wie das Meer
Die Farben des Ozeans sind tief, schillernd und klar. Und sie sind nicht nur absolut angesagt, sondern vor allem absolut vielseitig einsetzbar. Die aquartische Farbpalette reicht von einem satten Südseegrün über dunkle Nordsee-Nuancen bis hin zu einem kristallklaren Eisblau. Als Make-up-Regel gilt hierbei: Grüne Augen lieben dunkelblauen Eyeshadow. Braune Augen werden durch Türkis und Hellblau zum Strahlen gebracht. Und blaue Augen passen zu royalen Farben wie Königsblau oder violett-stichigen Blau-Nuancen.

Nägel: alle Farben der Sonne
Was das Nageldesign angeht, hat man es in diesem Sommer leicht. Man orientiert sich einfach an den Farben der Sonne und schon hat man den perfekten Look. Ob es das satte Orange beim Sonnenaufgang, das goldige Strahlen der Mittagssonne oder ein romantisches Sunset-Pink ist: Nägel strahlen heuer mit der Sonne um die Wette. Kleiner Tipp: Die leuchtenden Farben wirken auf kurzen Nägeln am besten.

Lippen: klassisch, aber farbenfroh
Rot ist Klassiker und Trend in einem. Mit rotem Lippenstift macht man auch dieser Tage nichts falsch. Doch Vorsicht: Passen Sie den Rotton unbedingt der Farbe Ihrer Zähne an. Gelbliche Verfärbungen können nämlich intensiver wirken, wenn man einen roten Lippenstift mit orangem Unterton verwendet. Besser sind blaustichige Rottöne. Sie bringen Zähne und Lächeln zum Leuchten.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Sonne? Aber sicher!
Seite 2 UV-Risiko

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