Freitag, 04. Dezember 2020

Schützen wir unsere Haut!

Ausgabe 2020.07-08
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UV-Strahlung, Chlor- und Salzwasser: Unsere Haut ist nun besonderen Herausforderungen ausgesetzt. GESÜNDER LEBEN hat zehn Tipps zur sommerlichen Hautpflege.


Picknicken am Nachmittag, faulenzen im Liegestuhl oder planschen im erfrischenden Nass: Für die meisten Menschen ist der Sommer die schönste Zeit im Jahr. Würde man unsere Haut dazu befragen, würde die Antwort vermutlich anders aussehen, denn diese ist in der heißen Jahreszeit großen Herausforderungen ausgesetzt. Nicht nur die intensiven Sonnenstrahlen setzen ihr zu, auch Chlor- und Salzwasser greifen die natürliche Schutzschicht der Haut an. Umso wichtiger also, einige Tipps zu beachten, um die Haut im Sommer bestmöglich zu unterstützen.

 Tipp 1: Die Sonne nicht unterschätzen

Die Sonne ist lebensnotwendig, da wir nur mit ihrer Hilfe das für unseren Körper so wichtige Vitamin D produzieren können. Zu viel Sonnenlicht aber ist für unsere Haut schädlich. „Ultraviolettstrahlung ist sehr energiereich“, erklärt Dr. Christoph Sassmann, Dermatologe im LKH Wiener Neustadt. „Vor allem die kurzwellige UVB-Strahlung verursacht Sonnenbrand und Schäden in der Erbsubstanz, also der DNS, unserer Haut. Aber auch die energieärmere langwellige UVAStrahlung, welche besonders tief in unsere Haut eindringt, führt zu Hautalterung, Sonnenunverträglichkeitsreaktionen und zu Hautkrebs.“

 Tipp 2: Die Hautpflege der Jahreszeit anpassen

Die Pflegeprodukte der vergangenen Monate können ohne Weiteres auch im Sommer weiterverwendet werden? Besser nicht, meint Sassmann: „Die Hautpflege ist zwar abhängig vom jeweiligen Hautzustand, aber generell gilt, dass die Haut in den warmen Sommermonaten weniger rückfettende Pflege benötigt als im Winter.“ Anstatt mit trockener Heizungsluft und kalten Außentemperaturen hat die Haut nun mit Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und verstärkter Schweißbildung zu kämpfen. Dadurch ist die Haut fettiger als im Winter, gleichzeitig erhöht sich die Gefahr von Hautunreinheiten wie Pickeln oder auch verstopften Poren. Tauschen Sie also im Rahmen der Sommerhautpflege fettigere gegen feuchtigkeitsspendende Produkte, um den Feuchtigkeitsverlust der Haut aufgrund des Schwitzens als auch der Austrocknung durch Chlor- und Salzwasser auszugleichen. Eine gründliche Reinigung (mit kühlenden Produkten auf Wasserbasis) und ein wöchentliches Peeling ist im Sommer besonders zu empfehlen. Achten Sie bitte darauf, dass Tagescremes mit UV-Schutz die Verwendung von Sonnenschutzmittel nicht ersetzen!

 Tipp 3: Sonnenschutzmittel sind das sommerliche A und O

Sonnenschutzmittel sind, neben entsprechender Kleidung, Sonnenbrille und Kopfbedeckung, natürlich der beste Weg, um UV-Strahlen von der Haut fer nzuhalten. „Die Wirkung einer Sonnencreme beruht auf Filtersubstanzen“, so Dr. Sassmann. „Man unterscheidet hier zwischen mineralischen Filtern, die UVStrahlung reflektieren, und chemischen Filtern, die UV-Strahlung absorbieren und in Wärme umwandeln. Die meisten Sonnencremes enthalten eine Mischung aus chemischen und mineralischen Filtersubstanzen.“

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Schützen wir unsere Haut!
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