Donnerstag, 19. September 2019

Schönheit im Blick

Ausgabe 10/2012
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Sorgentränen, Lachfalten und strenge Blicke: Die Augen sind der Spiegel unserer Seele. Lesen Sie hier, wie Sie mit einfachen Tricks Ihre Augen zum Leuchten bringen!

Foto: Can Stock Photo Inc. - Lvnel
Die Haut um die Augen bedarf eines speziellen Pflegeprogramms, weil sie mit rund 0,5 Millimetern etwa viermal dünner ist als die restliche Gesichtshaut. Falten können sich leichter festigen. Zudem hat diese dünne Haut nur eine geringe Möglichkeit, Feuchtigkeit zu speichern. Trockenheit, Rötungen sowie juckende und schuppende Reizungen können die Folge sein. Ohne Schutz und pflegende Unterstützung brennen sich die Spuren des Lebens und falscher Pflege schnell ein. Mit dem richtigen Pflege-Know-how holen Sie das Leuchten zurück!

Dick auftragen: Spezialpflege hilft. Die dünne Hautpartie der Augen ist ein anspruchsvolles Pflegesensibelchen. Sie lässt sich mit herkömmlicher Gesichtspflege nicht so leicht abspeisen. Spezielle Augencremes eignen sich besser, um wirklich allen Bedürfnissen der empfindlichen Hautpartie gerecht zu werden. Sparen Sie die Augen daher beim Eincremen mit Ihrer gewöhnlichen Gesichtspflege aus und verwöhnen Sie sie mit einer speziellen Augencreme. Zugegeben: Das ist etwas aufwendig, aber effektiv. Augencremes gibt es inzwischen mit einer unglaublichen Wirkstoffvielfalt. Zu den beliebtesten Augencreme-Wirkstoffen zählen Extrakte von grünem Tee und Arnika. Sie lösen den Blut- und Wasserstau im Augen-Areal und verbessern den Abfluss gestauter Lymphe. Koffein wirkt ähnlich, stärkt aber zudem noch die Kapillaren und mildert unschöne Schatten.
Sanfter Druck: vorsichtig cremen. Es kommt jedoch nicht nur darauf an, was man schmiert, sondern auch, wie man schmiert. Und das tut man bitte extra zart. Die dünne Haut um die Augen verträgt keinen Druck und erst recht kein Gerubbel oder Gezerre. Aus diesem Grund sind übrigens auch Peelings stets von der Augenpartie fernzuhalten. Hier muss es sensibel zugehen. Weiterer Tipp: Benutzen Sie  zum Eincremen am besten nur den Mittelfinger der linken Hand. Mit ihm übt man nämlich den geringsten Druck aus. Dabei streichen Sie mit dem Mittelfinger stets vom inneren zum äußeren Augenrand – nie anders herum, sonst behindern Sie den Abfluss angestauter Flüssigkeiten.

Staugefahr: Schwellungen vorbeugen. Apropos angestaute Flüssigkeit. Genau hier liegt eines der wesentlichsten Beautyprobleme der Augenpartie. Oft sammelt sich Lymphflüssigkeit im dünnen Gewebe der Augen und lässt diese geschwollen und müde aussehen. Durch ungünstige äußere Einflüsse wie Rauchen, Alkoholkonsum und den Verzehr salzhaltiger Speisen wird dieser natürliche Prozess noch unnötig verstärkt. Besser als dicke, müde Augen zu bekämpfen ist es deshalb, sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Vorbeugend gilt es, die Mikrozirkulation der Zellen, und damit den Abtransport gestauter Flüssigkeiten, ungestört in Gang zu halten. Gelegentliche Massagen der Augen (nicht vergessen: sanft von innen nach außen streichen) und eine ausreichende Zufuhr von Wasser (zwei bis drei Liter pro Tag) sind hierfür unerlässlich. Um eine Stauung der Lymphe vorzubeugen, hilft es ferner, den Kopf nachts in eine leicht erhöhte Position (z. B. auf ein dickes Kopfkissen) zu legen.

Kühlen und cool bleiben. Fiel das Essen einmal doch salziger aus, als die guten Vorsätze es gewollt haben, hilft keine Reue, sondern nur Kälte. Die erste Tat des Tages führt dorthin, wo die letzte des Abends geendet hat: zum Kühlschrank. Nehmen Sie zwei Teelöffel, legen Sie diese für zirka fünf Minuten ins Eisfach und danach ebenso lange auf die geschlossenen Augen. Der Effekt: Die Kälte erfrischt Geist und Gewebe gleichermaßen. Kühle Temperaturen ziehen nämlich die Lymphgefäße zusammen, wodurch wiederum die Mikrozirkulation in den Zellen angeregt und der Abtransport gestauter Flüssigkeit begünstigt wird.

Tipps gegen dunkle Ringe. Neben Schwellungen sind dunkle Ringe die häufigsten Schönheitsmakel der Augenpartie. Diese Schatten entstehen, wenn sich Blut in erweiterten Gefäßen staut und durch die dünne Augenhaut hindurch schimmert. Auch hier hilft Vorsicht besser als Nachsicht. Trinken Sie über den Tag verteilt ausreichend Wasser. Nur so wird die Zirkulation jeglicher Körperflüssigkeiten in Schwung gehalten und Ablagerungen vermieden. Sollten unschöne Schatten trotzdem entstehen, versuchen Sie es mit Großmutters Geheimtrick: Zerdrücken Sie die Oberfläche frischer Rosenblütenblätter vorsichtig mit einem Teelöffel, sodass sich enthaltene ätherische Öle lösen. Nun legen Sie die Blätter für zehn Minuten auf die Augen, genießen Sie den Duft und freuen Sie sich auf einen erfrischten Blick. Das Rosenöl, so heißt es, soll den Abtransport von Blutstau fördern.

Entspannte Augenblicke. Blinzeln, Lachen, Zwinkern: Die Augen sind den ganzen Tag in Bewegung und daher irgendwann erschöpft. Gönnen Sie ihnen zwischendurch ein paar Minuten der Ruhe, um den Blick zu erfrischen und die Haut zu verwöhnen. Besonders regenerierend wirkt es, wenn Sie zwei Beutel Kamillentee zunächst im warmen Wasser ziehen lassen, die Beutel anschließend für zirka zehn Minuten ins Eisfach und dann für etwa fünf Minuten auf die geschlossenen Augen legen. In der Kamillenblüte sind Wirkstoffe enthalten, die Reizungen mildern, sich wie ein salbender Pflegemantel auf die Haut legen und diese fühlbar beruhigen.

Leuchtkraftverstärker: für ein Funkeln im Blick. Augen sehen am schönsten aus, wenn sie strahlen. Holen Sie sich dieses Leuchten wieder. Am einfachsten geht das mit cremigen Spezialhelfern. Sogenannte „Brightening Augencremes“ enthalten aufhellende Substanzen und lichtstreuende Partikel, die einfallendes Licht genial reflektieren, auf diese Weise ein schimmerndes Leuchten erzeugen und sogar eine knittrige Optik übertünchen. Noch heller und frischer wird der Blick übrigens, wenn Sie den inneren Augenwinkel mit einem nude- oder roséfarbenen Eyeshadow bestäuben. Das öffnet den Blick – zumindest optisch.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Schönheit im Blick
Seite 2 Die ideale Augenpflege für jedes Alter

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