Samstag, 23. Februar 2019

Schöner Schauer

Ausgabe 2017.04

GESÜNDER LEBEN hat fünf Tipps, damit die Dusche zur warmen Wohltat wird und Haut und Seele gleichermaßen jubeln …


Foto: Can Stock Photo - Choreograph

 

Das Plätschern beruhigt, die Wärme entspannt und die feuchten Dämpfe benebeln Atemwege, Haut und Sinne gleichermaßen. Im besten Fall ist Duschen ein solches Sinneserlebnis. Oft ist es allerdings auch eine Strapaze für die Haut. Wenn man sich nämlich nicht an die fünf wichtigsten Duschtipps hält, reagiert die Haut mit Trockenheit, Schuppen und Reizungen anstatt mit angenehmer Entspannung.

Tipp 1
lieber lau
Heißes Wasser fühlt sich gerade an kühlen Tagen angenehm an. Doch leider trügt der Schein. Denn für die Haut sind zu heiße Temperaturen eine echte Strapaze. Durch die Wärme verdunstet nämlich die in den Poren gespeicherte Feuchtigkeit. Auch der natürliche Lipidfilm wird durch die Hitze zerstört, sodass die Haut stark zum Austrocknen neigt. Lauwarme Temperaturen sind beim Duschen daher deutlich gesünder und besser.

Tipp 2
kurz und knackig
Natürlich ist es verlockend, sich den warmen Fluten hinzugeben und Ewigkeiten unter dem Schauer zu verbringen. Der Haut würde es aber besser gefallen, wenn man niemals länger als drei bis fünf Minuten duscht. Alles, was zeitlich darüber hinausgeht, trocknet sie zu sehr aus. Klingt wenig entspannend? Das täuscht! Wer nämlich die kurze Dusche mit einem noch kürzeren, dafür aber eiskalten Guss beendet, ist nicht nur mutig, sondern im Anschluss daran auch besonders entspannt. Die Kälte kurbelt nämlich die Durchblutung so stark an, dass sich die Muskeln entspannen können und der Kreislauf ein angenehmes Gefühl von Wärme produziert.

Tipp 3
keine Mixturen
Ein Klecks Shampoo reinigt nicht nur den Kopf, sondern, wenn es schnell gehen muss, auch den Körper. Praktisch mag dieses Vorgehen wohl sein. Gut für die Haut ist es hingegen nicht. Shampoos wirken in der Regel besonders stark entfettend. Für die Kopfhaut ist das kein Problem; die Haut am Körper kann aber mit einer extremen Austrocknung reagieren. Vorsicht ist besonders auch bei Schuppen-Shampoos geboten. Sie enthalten Bakterienkulturen, die zwar Schuppen den Garaus machen, an anderen Stellen des Körpers aber nicht gut vertragen werden.

Tipp 4
viel hilft nicht viel
Duschen entspannt. Und weil es so angenehm ist, würde man es am liebsten täglich – vielleicht sogar mehrmals pro Tag – machen. Doch auch hiervon raten Experten wegen der Austrocknungsgefahr ab. Eine ausgiebige Dusche genügt jeden zweiten Tag. Wer sich an den Zwischentagen frisch fühlen will, benützt einen Waschlappen oder achtet darauf, dass bei einer kurzen Dusche nicht der gesamte Körper eingeseift wird. Es reicht völlig, die Bereiche, die viel schwitzen, zu reinigen.

Tipp 5
tupfen statt rubbeln
Die Kunst des hautfreundlichen Duschens liegt darin, die Haut nicht zu stark zu entfetten. Und zwar selbst dann, wenn der Wasserhahn bereits abgedreht ist. Auch beim Abtrocknen kann die Haut nämlich schützende Lipide verlieren. Nämlich dann, wenn mit dem Handtuch zu schroff gerubbelt wird. Zartes, schonendes Tupfen gefällt der Haut besser. Und der Seele übrigens auch. Duschen soll doch schließlich etwas Sanftes und Schönes sein.

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