Montag, 19. August 2019

Schön im Schnee - Augenfalten, spröde Lippen

Ausgabe 2012/12-2013/01
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Pisten-Panne 5: Augenfalten, spröde Lippen
Die Hautpartie der Augen und Lippen trifft Väterchen Frost besonders hart. Diese Regionen sind nämlich nicht nur dünner als die übrige Gesichtshaut, teilweise fehlen ihnen auch schützende Talgdrüsen. Der Feuchtigkeitsverlust muss daher ausschließlich über die Zellteilung (und nicht über Talkproduktion) ausgeglichen werden. Da dieser Erneuerungsprozess jedoch nur träge abläuft, werden die Augen und Lippen umso rissiger und faltiger, je kälter und trockener es in ihrer Umgebung ist. Pflege von außen ist für ein gesundes Hautbild daher unerlässlich. Spezielle vitaminhaltige Eye-Cremes und -pads garantieren einen knitterfreien Augenaufschlag und sollten mehrmals täglich aufgetragen werden. Auch die Lippen müssen regelmäßig mit einem Fettstift gesalbt werden. Wichtig: So verlockend es ist, befeuchten Sie Ihre Lippen nicht mit der nassen Zunge. Die Feuchtigkeit gefriert im Freien und macht die zarte Haut nur noch spröder, als sie schon ist.

Pisten-Panne 6: Fett beim Apres-Ski
Wer von der kalten Piste auf eine heiße Party wechselt, muss auch pflegetechnisch umrüsten. Unter molligen Kältecremes beginnt die Haut zu schwitzen, wird rot und glänzend. Praktisch sind nun fertige Abschminktücher, mit denen Sie den Fettüberschuss im Handumdrehen abnehmen können. Sobald Sie wieder ins Freie wechseln, ist ein cremiger Frostschutz unerlässlich. Tipp: Wer keine Abschminktücher bei sich führen will, kann auch mit einem ölfreien Taschenpuder arbeiten. Betupfen Sie Stirn, Kinn und Nase mit dem mattierenden Kosmetikstaub. Das Puder saugt überschüssiges Öl wie ein Löschblatt auf und befreit die Haut von unschönem Glanz.

Glänzende Augen
Make-up-Tipp
Die empfindliche Augenhaut sollte beim Schneesport von Make-up verschont bleiben. Wer seine Augen dennoch strahlend zur Geltung bringen will, funktioniert seinen farbigen Lipgloss oder sein rotes Cremerouge einfach als Augenmake-up um und gibt ein paar Tropfen dieser cremigen Konsistenzen auf die oberen Augenlider. Die Farben erfrischen optisch und die Cremigkeit des Gloss oder Cremerouges fungieren als pflegender Fettmantel.


Pisten-Panne 7: Elektrische Haare
Im Winter haben die Haare ihren eigenen Kopf. Elektrisch fliegende Strähnen entstehen durch den Feuchtigkeitsverlust, den auch die empfindliche Hornschicht bei Minusgraden erleidet. Erste Hilfe bieten jetzt sogenannte Anti-Frizz-Produkte, die Feuchtigkeit bindendes Provitamin B5 oder Milchproteine enthalten, und den Fliegeralarm auf dem Haupt in Sekundenschnelle stoppen. Wenn auch das nicht hilft, hält man sich an Omas Notfall-Trick: Verreiben Sie etwas Handcreme in den Handflächen, streichen Sie damit sanft über die Frisur. Trockenen Mähnen droht noch eine weitere Gefahr. Vor allem, wenn sie direkt auf der Schulter aufliegen und dort ständig mit der Kleidung in Berührung kommen, brechen und splissen ihre spröden Spitzen. Schulterlanges Haar sollten Sie daher zu einem Pferdeschwanz zusammenbinden. Achten Sie zudem darauf, dass Sie nur Mützen aus Naturfasern tragen. Synthetische Stoffe elektrisieren und reizen die Haare.

Pisten-Panne 8: Schrilles Make-up
Wer Schnee-Männer-Herzen zum Schmelzen bringen will, muss gut aussehen. Die wichtigste Make-up-Regel lautet dabei: Puder reduzieren und Foundation maximieren. Cremige Make-ups pflegen und decken gleichzeitig. Wohlfühl-Tipp: Mischen Sie ein paar Topfen Selbstbräuner unter die Foundation – das zaubert Urlaubssonne in den Winterteint. Auch rote Wangen schenken blassen Mienen sofort mehr Lebensfreude. Doch Vorsicht vor Farb-Fauxpas: Pink und Orange sind Sommerfarben und daher ab November tabu. Schmeichelhafter sind gedeckte Rot- und Brauntöne.

Tipps für eine knitterfreie Stirn
Abdrücke von Hauben verhindern
Wollige Mützen wärmen den Kopf, hinterlassen aber manchmal unschöne und juckende Abdrücke auf der Stirn. Wer seinen Pistenfreunden beim Après-Ski knitterfrei die Stirn bieten will, legt zwischen Mütze und Haut einfach ein gefaltetes, idealerweise balsamiertes Taschentuch als Pufferzone. Das Tuch beugt nicht nur entstehenden Reibungen und Abdrücken vor, sondern verhindert auch, dass sich Make-up-Ränder in der Mütze festsetzen.

Übersicht zu diesem Artikel:
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