Montag, 18. Dezember 2017

Schön durch den Winter

Ausgabe2017.12/2018.01
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In der kalten Jahreszeit brauchen unsere Haut und unsere Haare besondere Zuwendung und Pflege. GESÜNDER LEBEN zeigt, was jetzt zu tun ist und welche Pflegefehler Sie vermeiden sollten. Für den schönsten Winter Ihres Lebens!


Foto: iStock-CoffeeAndMilk

 

Sie juckt und spannt, teilweise ist sie rot und rau, oft sogar besonders faltig. Winterhaut ist eine echte Herausforderung. Vor allem trockene Haut ist jetzt ein Hilfeschrei. Und zwar nach Fürsorge und Pflege. Denn nur wer sein Beauty-Programm im Winter umstellt, kommt schön und mit einem wohligen Hautgefühl durch die kalte Jahreszeit. Was dabei genau zu tun ist und welche Fehler Sie vermeiden sollten, zeigt der kosmetische Winter-Check von GESÜNDER LEBEN.

Do!
Mehr Fett als Feuchtigkeit
Bei eisigen Temperaturen und dem ständigen Wechsel von kaltem Wind und warmer Heizungsluft wird der natürliche Schutzfilm der Haut trocken und rissig, sodass gespeicherte Feuchtigkeit ungehindert entweichen kann und die Haut weiter austrocknet. Um diesen Verdunstungseffekt zu verhindern, verwendet man im Winter am besten besonders lipidhältige Produkte. Ihr Fettanteil legt sich wie ein schützender Mantel auf die Haut und speichert die Feuchtigkeit im Inneren.

Don’t!
Dicke Cremeschicht in warmen Räumen
Reichhaltige Texturen schützen die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und Erfrierungen. Allerdings sind sie dann zu schwer, wenn die Umgebungstemperatur besonders hoch ist. In stark beheizten Räumen kann es dazu kommen, dass die Haut einen regelrechten Hitzestau erleidet. Wer sich längere Zeit im Warmen aufhält, sollte dicke Cremeschichten daher vorsichtig mit einem kosmetischen Feuchttuch abtragen. Doch nicht vergessen: Sobald es wieder ins Freie geht, ist erneutes Nachcremen geboten!

Do!
Pflege vorsichtig erwärmen
Nicht nur die Seele, sondern auch die Haut sehnt sich im Winter nach Wärme. Doch nicht nur weil es sich gut anfühlt, sondern auch weil es die Pflege effektiver macht, können kosmetische Cremes vor ihrer Benützung leicht erwärmt werden. Doch Vorsicht: Die Produkte dürfen zum Erwärmen maximal auf die Heizung gestellt werden. Ein etwaiges Erwärmen im Ofen oder der Mikrowelle würde wertvolle Pflegestoffe zerstören. Auf der Heizung erwärmt, werden die Produkte dabei nicht nur angenehmer, sondern auch flüssiger und damit hautgängiger. Idealerweise füllt man dafür die Pflege portionsweise ab, gibt sie in eine kleine Schale und stellt diese auf die Heizung. Würde man nämlich stets das gesamte Produkt erwärmen, könnte der ständige Temperaturwechsel den Inhaltsstoffen schaden.

Don’t!
Ausgedehnte Vollbäder
Natürlich ist ein warmes Wohlfühlbad verlockend, wenn es draußen stürmt und schneit. Leider ist trotzdem davon abzuraten. Heißes Wasser (auch beim Duschen) entzieht der Haut viel Fett und trocknet sie damit noch mehr aus. Wasserkontakt findet daher am besten sparsam und niedrig temperiert statt. Tipp für alle, die zu besonders trockener Haut neigen: Den Körper vor dem Duschen (oder Baden) mit reinem Olivenöl einreiben. So wird die Haut beim Wasserkontakt gereinigt, aber nicht entfettet.

Do!
Milch statt Seife
Die sensible Gesichtshaut reagiert im Winter besonders empfindlich auf Wasser und Wärme. Gerade beim Reinigen ist daher darauf zu achten, dass der Haut mehr Pflege zugeführt als ihr entzogen wird. Idealerweise verzichtet man daher auf aggressive Reiniger mit einem hohen Seifengehalt. Milder sind milchige Reinigungslotionen, die übrigens am besten direkt auf die trockene Haut aufgetragen und vorsichtig mit einem feuchten Tuch anstatt mit einem Schwall Wasser abgenommen werden.

Don’t!
Raue Handtücher verwenden
Trockene Winterhaut ist eine echte Mimose. Zu einer gewissenhaften Pflege gehört daher ein besonders sanfter Umgang mit dem Handtuch. Anstatt die empfindliche Haut nach dem Duschen oder Reinigen mit einem rauen Handtuch kräftig trocken zu rubbeln, tupft man das Sensibelchen nur vorsichtig ab. Tipp: Mit einem auf der Heizung vorgewärmten Handtuch fühlt sich das Trocknen gleich viel angenehmer an.

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