Sonntag, 19. Mai 2019

Sauna macht schön!

Ausgabe 2016.12-2017.01

„Eine Frau sieht nie besser aus als in den Stunden nach der Sauna“, besagt ein altes finnisches Sprichwort. GESÜNDER LEBEN meint: Stimmt, wenn man ein paar Grundregeln beachtet …


Foto: Can Stock Photo - gpointstudio

 

Die Seele sehnt sich nach wohliger Wärme. Die Muskeln tun es auch. Und unser größtes Organ – die Haut – hat es ebenfalls gerne warm. Nie ist der Teint strahlender, die Haut straffer, reiner und schöner als nach einem Saunagang. Durch die Wärme erweitern sich die Blutgefäße, der beschleunigte Herzschlag steigert Blut- und Sauerstoffzufuhr und der Stoffwechsel läuft schneller. Und das sieht man: Kreisrunde Apfelbäckchen erleuchten das Antlitz und verhornte Hautschüppchen lösen sich, sodass der fahle Grauschleier vom Teint verschwindet. Jedenfalls gelten all diese heißen Vorteile dann, wenn man beim Saunieren alles richtig macht.

DIE SECHS WICHTIGSTEN SCHWITZREGELN

Erst schauern, dann schwitzen
Bevor es in die Sauna geht, führt der Weg in die Dusche. Aus Hygienegründen gilt es, sich gründlich zu reinigen. Und vor allem: im Anschluss gründlich abtrocknen. Bleibt nämlich Feuchtigkeit auf der Haut zurück, verdampft diese in der Hitze und trocknet die Haut unnötig aus.

Viel trinken
In der Sauna arbeiten die rund zwei Millionen Schweißdrüsen auf Hochtouren. Kaum zu glauben: Bereits nach rund 15 Minuten hat man über die Haut bis zu zwei Liter Flüssigkeit verloren. Mit dem Schweiß werden Gifte, Schlackstoffe und Schmutz aus der Haut gespült; weshalb Saunieren übrigens auch bei Detox-Fans ein beliebtes Ritual ist. Um eine möglichst hohe Entgiftung zu erreichen, raten wir, zwischen den Saunagängen wenig zu trinken. Im Anschluss gilt hingegen genau das Gegenteil: Die verlorene Flüssigkeit muss dem Körper wieder zugeführt werden. Trinken Sie über die nächsten zwei bis drei Stunden verteilt mindestens zwei (besser drei) Liter Flüssigkeit. Stilles Wasser, verdünnte Säfte oder ungesüßter Tee eignen sich hierfür am besten.

Erst heiß, dann kalt
Sauna (und auch Dampfbäder) gelten als sogenannte Wechselbäder; Wärme und Kälte sollen sich abwechseln. Doch Vorsicht vor alten Irrtümern: Niemand muss aus der Gluthitze direkt ins Eiswasser hüpfen. Ein zu großer Temperaturschock kann den Kreislauf überfordern. Kühlen Sie zunächst an der Luft ab. Erst dann lassen Sie eiskaltes Wasser über die Haut plätschern und ruhen danach etwa zehn Minuten.

Nicht übertreiben
„Dreimal Hitze und zurück“, so lautet die Faustformel für perfektes Saunieren. Pro Saunagang sollt dabei nicht länger als 15 bis maximal 20 Minuten geschwitzt werden (gilt auch fürs Dampfbad), um den Organismus nicht zu strapazieren.

Haare hassen Hitze
Die trockene Saunaluft wirkt wie ein austrocknender Föhn. Schützen Sie Ihre Haarpracht, indem Sie ein Handtuch um den Kopf wickeln. Oder noch besser: Lassen Sie unter dem Frotteetuch eine Haarkur einwirken. Ein absolutes Sauna-Tabu sind übrigens Metallhaarspangen. Diese werden in der Sauna extrem heiß und brennen sich in den Haarschaft ein.

Haare hassen Hitze
Die trockene Saunaluft wirkt wie ein austrocknender Föhn. Schützen Sie Ihre Haarpracht, indem Sie ein Handtuch um den Kopf wickeln. Oder noch besser: Lassen Sie unter dem Frotteetuch eine Haarkur einwirken. Ein absolutes Sauna-Tabu sind übrigens Metallhaarspangen. Diese werden in der Sauna extrem heiß und brennen sich in den Haarschaft ein.

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