Donnerstag, 21. November 2019

Perfekte Reinigung für jeden Hauttyp

Ausgabe 2018.10
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Reinigung hat nicht nur etwas mit Wasser und Seife zu tun, sondern vor allem mit unserem Hauttyp. Nur ein abgestimmtes Waschprogramm macht die Haut sauber und zugleich gesund und schön. Wie das geht? GESÜNDER LEBEN hat die Antworten!


Foto: © iStock: ValuaVitaly

Reinigung ist die Grundlage der Pflege. Und damit der erste Schritt zu einem gesunden und strahlenden Hautbild. Denn eine gute Reinigung wirkt auf zweierlei Weise. Erstens befreit sie die Haut von Rückständen wie Talg, Make-up oder Schmutz und macht sie damit durchlässiger für nachfolgende Pflegeprodukte. Und zweitens ist sie nicht nur ein Instrument der Säuberung, sondern auch der Pflege. Jedenfalls im idealen Fall. Wird die Reinigung nämlich exakt auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt, wirkt sie nährend und schützend. Doch leider nützen die wenigsten diesen wertvollen Pflege-Bonus ihrer Reinigung. Warum? Ganz einfach: Weil sie oft gar nicht wissen, welche Reinigungsrituale und Produkte zu ihrem Hauttyp passen. Und: welchen Hauttyp sie überhaupt haben. Doch das ist ab sofort kein Problem mehr. GESÜNDER LEBEN klärt auf – mit dieser kosmetischen Waschanleitung.

Normale Haut: So einfach, so sauber!

Normale Haut ist ein pflegeleichter Kandidat. Eine gute Reinigung hat für sie vor allem mit Regelmäßigkeit und Gründlichkeit zu tun. Konkret bedeutet das: Sowohl morgens als auch abends will normale Haut gewaschen werden. Am Morgen genügt dabei ein Schwall lauwarmes Wasser, der nicht nur feine Rückstände entfernt, sondern gleichzeitig auch die Mikrozirkulation in den Zellen aktiviert. Abends sollte das Waschprogramm etwas größer ausfallen: Erst braucht es Make-up-Entferner zum Lösen von Foundation und Schmutz. Und anschließend ein Reinigungsprodukt, das die Poren gründlich klärt. Leichte Waschgels mit Vitaminen sind dabei die praktischste Variante. Doch damit allein ist es nicht getan: Zu einer gründlichen Basisreinigung gehören neben der täglichen Wäsche auch gelegentliche Maßnahmen zur Tiefenreinigung: Peelings und/oder Reinigungsmasken sollten wenigstens ein Mal pro Woche durchgeführt werden, um die Hautoberfläche von Vehornungen zu befreien und aufnahmefähig für Pflegewirkstoffe zu halten.

Richtig reinigen: Die wichtigsten Dos und Don’ts

Weniger ist mehr

Beim Reinigen geht es mehr um Gründlichkeit als um Häufigkeit. Wer die Haut mehr als zweimal täglich mit Wasser und Reiniger behandelt, riskiert nicht nur Austrocknungen, sondern sogar eine vermehrte Talgproduktion und damit schlimmstenfalls das Entstehen von Unreinheiten. Wird der Haut nämlich zu viel Fett entzogen, reagiert sie mit einer intensivierten Nachproduktion – und das gilt nicht nur für ölige Haut, sondern für alle Hauttypen. 

• Tupfen, nicht rubbeln

Unsere Haut ist ein Fühlorgan – und will auch so behandelt werden. Statt sie schroff mit dem Handtuch trocken zu rubbeln, sollte man lieber sanft tupfen. Mechanische Reibung wirkt nicht nur reizend, sondern langfristig auch erschlaffend auf das Gewebe. 

Lippen und Augen

Die Haut an den Augen und Lippen verfügt nur über wenige Talgdrüsen, weshalb sie besonders schnell austrocknet. Sie sollten daher immer nur mit Waschessenzen gereinigt werden, die speziell für diese Sensibelchen konzipiert sind. So wird zwar hartnäckiges Make-up entfernt, die Haut aber gleichzeitig gefettet und genährt. 

Wohlgefühl zählt

Wer unsicher ist, ob er die richtigen Reinigungsprodukte benützt, erkennt dies an einem einfachen Test: Warten Sie nach der Reinigung ein paar Minuten ab. Wenn sich die Haut gut anfühlt, nicht spannt oder nach einer Creme dürstet, sind Sie auf der guten Seite; dann ist die Reinigung perfekt abgestimmt.  

Reinigung – nicht nur für die Haut

Um zu verhindern, dass Bakterien und Keime an die Haut gelangen, muss nicht nur selbige regelmäßig gesäubert werden, sondern auch sämtliche Schönheits-Utensilien, die mit ihr in Kontakt kommen. Schwämme und Tücher können dafür in der Maschine gewaschen werden. Pinsel und Applikatoren reinigt man hingegen per Hand mit speziellen Reinigungsessenzen oder mildem Babyshampoo. 

Trockene und sensible Haut: Reinigung mit Samthandschuhen
Kein anderer Hauttyp reagiert empfindlicher auf falsches Reinigen als trockene Mimosenhaut. Juckreiz, Spannungsgefühl und Rötungen sind die Strafe für zu aggressive Waschungen. Für solche Hauttypen gilt daher: Bitte immer nur mit milden und rückfettenden Produkten arbeiten. Vor allem Reinigungsmilch und -öl hat sich bewährt.

Wichtig hierbei: Solch fettige Reiniger werden fälschlicherweise oft auf die nasse Haut aufgetragen. Wesentlich ergiebiger ist es jedoch, die trockene Haut mit Reinigungsmilch oder -öl zu massieren und die Rückstände nach kurzer Einwirkzeit mit einem feuchten Waschlappen abzunehmen.

Und noch ein Tipp: Auch Bio-Reiniger ohne künstliche Tenside sind für empfindliche Hauttypen eine wohltuende Alternative zu klassischen Produkten.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Perfekte Reinigung für jeden Hauttyp
Seite 2 Test

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