Dienstag, 21. Mai 2019

Öko? Logisch!

Ausgabe 04/2009
Gesunde Möbel durch gesunde Materialien – Öko-Möbel sind ein wichtiger Baustein für das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden. Grünes Wohnen boomt.

Foto: www.team7.at
Das Wort Ökologie hat schon vor langer Zeit Eingang in unsere Umgangssprache gefunden. So ist „ökologisch“ zum Teil gleichbedeutend mit umweltverträglich, sauber, rücksichtsvoll oder auch mit gut und richtig verwendet. Die Kurzform „Öko“ ist in der Lebenmittelbranche bereits gang und gäbe, aber auch bei der Einrichtung wird zunehmend auf „grüne Produkte“ gesetzt. Der Trend zum Ökomöbel geht auf die 80er Jahre zurück und wurde durch Holzschutzmittelskandale und Formaldehyd Erkrankungen begründet. Damals wurden die ersten Betten, Schränke und Kinderzimmermöbel aus dem natürlichem Rohstoff Holz, aus europäischen Wäldern kommend, gefertigt. Das Interesse an Ökomöbeln stieg rasch, denn die Sorge um unsere Kinder und den Erhalt der Natur betraf und betrifft uns schließlich alle.

Modernes Design
Schwer, plump und ein wenig unmodern wirkten die ersten Ökomöbel. Seither hat sich in puncto Design viel getan. Zur Top- Möbelmarke Europas zählend, steht z.B. der oberösterreichische Möbelhersteller Team 7 für echte heimische Handwerksarbeit, innovative Technik, hochwertiges Naturholz in Einklang mit Mensch und Natur verarbeitet. Das Ganze ist dann noch in ein umwerfend schönes Design verpackt.

Holz ist nicht gleich Holz
Auf der Suche nach einer neuen Einrichtung werden Sie vielleicht sagen: „Möbel aus Holz – das ist doch klar!“ Doch es gibt viele Unterschiede bei den Hölzern und nicht jedes hat die gleiche Qualität und ist zum Ökomöbel geeignet.

Qualitativ hochwertig und am häufigsten verwendet im ökologischen Möbelbau wird Buchenholz. Buche ist vor allem durch seine zarte Farbe und dezente Maserung mit vielen vorhandenen Wohnungseinrichtungen kombinierbar. Natürlich werden auch Erle, Kirsche, Birke, Ahorn und andere Hölzer im ökologischen Möbelbau verwendet. Jedenfalls sollte das Holz nicht aus Raubbau stammen, möglichst nahe dem Verarbeitungsort geschlagen werden und dieser sollte wiederum möglichst nahe dem Verkaufsort liegen – so wird dem ökologischen Gesichtspunkt entsprochen.

Checkliste Öko-Möbel
Der Begriff Ökomöbel meint aber nicht nur Möbel aus Holz, sondern umfasst Einrichtungsgegenstände aus nachwachsenden Rohstoffen. Dazu zählen zum Beispiel auch Materialien wie Schurwolle und Baumwolle. Ebenfalls akzeptabel ist Tropenholz mit FSC-Zertifikat und Leimholz. Wird Leim verwendet, muss er lösungsmittel- und formaldehydfrei sein. Eine weitere Basisanforderung an ein Ökomöbel ist die langlebige handwerkliche Verarbeitung. Beim Möbelbau müssen Verbindungen gewählt werden, die das Material arbeiten lassen. Bei Kindermöbeln darf der Aspekt Umbau- und Anpassungsmöglichkeit nicht vergessen werden.
 
Für ein besseres Raumklima ist die offenporige Behandlung zum guten „Atmen“ des Holzes unerlässlich. Zur Oberflächenbehandlung eingesetzte Öle und Wachse sollten eine natürliche Basis haben. Das ökologische Möbelstück ist auch benutzerfreundlich durch leichte Pflege und Reparaturmöglichkeit.

Gesunde Polsterung
Bei Ökobetten darf Metall höchstens bei Eckverbindungen und Bettfüßen vorkommen. So geht man das Risiko möglicher Magnetfeldanomalien gar nicht erst ein. Bei der Wahl der Matratzen muss ebenfalls auf Metallfreiheit und die Natürlichkeit der Materialien (natürlicher Latex, Rosshaar, Kokos etc.) geachtet werden.

Bei Ökopolstermöbeln sollte das Gestell nicht auf einer verdeckten Spanplatte basieren. Das Polstermaterial ist vorzugsweise aus Naturlatex, Kokos, Schurwolle etc. und der Bezug wasch- und erneuerbar.

Grüner Trend
In vielen Köpfen hält sich noch der alte „Müsli-Ruf“ des Öko-Möbels – unattraktiv und nicht schick. Doch grüne Produkte haben sich in der Möbelbranche längst zum hippen Trend entwickelt, den auch Großanbieter wie Leiner und Kika mit ihrer „Grünen Linie“ aufgegriffen haben. Und neben TEAM 7 gibt es natürlich noch eine Reihe weiterer Anbieter wie z.B. GEA, Grüne Erde sowie eine Vielzahl von Tischlereien, die bereits auf umweltfreundliche Holzprodukte setzen.

Klar, Qualität hat natürlich ihren (höheren) Preis – doch wie meinte schon Großmutter selig: „Wer billig kauft, kauft teuer!“ Und wer in hochwertige Möbel investiert, hat bestimmt länger Freude am Anblick seines Ökomöbels, das das Leben schöner und gesünder macht.

WEB-TIPPS:
www.team7.at
www.gea.at
www.grueneerde.at
www.oekocontrol.com

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