Sonntag, 19. Mai 2019

Neues aus Medizin & Wissenschaft

Ausgabe 2016.06/07
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Neue Erkenntnisse und Studienergebnisse aus der Welt der Wissenschaft – rund um die Themen Gesundheit, Medizin, Ernährung und Wohlbefinden.


Foto: Canstock - esperanza7

 

Schweißfüße sind nicht nur unangenehm, sie neigen auch zu Fußpilz und Warzen. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps für trockenere Füße:

Die richtigen Schuhe kaufen!
Kaufen Sie atmungsaktive Schuhe mit herausnehmbarer Sohle. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Sohle feucht ist, dann nehmen Sie diese heraus und lassen sie über Nacht trocknen. Schuhe regelmäßig mit Schuhdesinfektionsmittel einsprühen, das vermeidet Bakterienwachstum. Auch die Socken sollten aus atmungs­aktiven Stoffen sein.

Schuhe (ab)wechseln!
Wer nur ein Paar Schuhe trägt, der gibt dem Schuh nicht genug Zeit, auszulüften. Stellen Sie icher, dass Sie eine Auswahl zwischen zwei oder mehreren Paaren haben, das hat nicht nur modische, sondern auch gesundheitliche Gründe!

Füße täglich pflegen!
Morgens und abends Füße waschen und einschmieren, gut abtrocknen (vor allem zwischen den Zehen!), Hornhaut regelmäßig entfernen, eventuell Fußpuder verwenden. Wer im Sommer besonders stark schwitzt, kann es auch mit Salbei-Fußbädern probieren – das erfrischt und wirkt antibakteriell.

Barfuß gehen!
Im Sommer möglichst viel barfuß gehen! Das belüftet nicht nur die schweißgeplagten Füße, sondern beugt auch Fehlstellungen vor und trainiert die kleine Fußmuskulatur.

Hämorrhoiden
Keine falsche Scham!

Hämorrhoidalleiden zählen zu den häufigsten Beschwerden in Industrieländern, rund 70 Prozent der Erwachsenen in Österreich leiden daran. Die Mehrheit der Patienten versucht jedoch – häufig aus Scham – ihre Beschwerden durch Hausmittel und Salben eigenständig zu beheben. Ärzte empfehlen aber, schon bei ersten Anzeichen wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen im Analbereich sowie Blut beim Stuhlgang oder am Toilettenpapier einen Haus- oder Facharzt aufzusuchen. Gehen Patienten nämlich schon bei ersten Beschwerden zum Gastroenterologen, können in über 95 Prozent der Fälle konservative Behandlungsmethoden wie stuhlregulierende Medikamente, ausreichend Bewegung und ballaststoffreiche Kost helfen, betonen Experten. Zögern Patienten die Diagnose und Therapie aber hinaus, müssen die geschädigten Blutgefäße am After oft operativ behandelt werden.

Neue Hoffnung bei Lungenkrebs

In Österreich erkranken jährlich rund 2.500 Männer und 1.200 Frauen an Lungenkrebs. Das kleinzellige Bronchialkarzinom, auf das etwa 15 Prozent aller Lungenkrebserkrankungen entfallen, ist eine Lungenkrebsvariante mit besonders schnellem Wachstum. Neue Studienergebnisse aus den USA zeigen, dass  eine Kombination aus einer Strahlen- und Chemotherapie diesen Tumor am besten zurückdrängen kann – und das auch bei Patienten jenseits des 70. Lebensjahres, die an dieser Art von Lungenkrebs besonders häufig erkranken. Die US-amerikanische Studie umfasst 8.600 Patienten mit kleinzelligem Bronchialkarzinom im limitierten Stadium, die auch nach dem 70. Lebensjahr eine kombinierte Radiochemotherapie erhalten hatten. Das Ergebnis: Während die Überlebenszeit von Patienten, die sich nur einer Chemotherapie unterzogen, auf neun Monate begrenzt war, überlebten Patienten, die eine Radiotherapie erhalten hatten, 15,6 Monate. Wenn beide Therapien gleichzeitig durchgeführt wurden, stieg die Überlebenszeit auf 17 Monate.

Zahl des Monats 14

Tage abgelaufene
Lebens­mittel können unbe­denklich konsumiert werden, betont die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Diese hat zehn Lebensmittel, darunter Käse, Eier, Salami, Joghurt und verpackte Backwaren wie etwa Kuchen, auf ihre Haltbarkeit testen lassen. Obwohl die Produkte bereits seit zwei Wochen das angegeben Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hatten, konnten sie als unbedenklich eingestuft werden.
Mindestens 700.000 Tonnen Lebensmittel landen in Österreich jährlich im Müll!

Augen vor UV schützen!
Achtung! „Nur weil eine Sonnenbrille dunkle Gläser hat, garantiert sie nicht automatisch den besten UV-Schutz. Und selbst das europäische CE-Zeichen, welches einen 100%-igen Schutz verspricht, lässt noch rund 78 Prozent der UV-Strahlen durch“, erklärt Anton Koller von den österreichischen Augenoptikern. Achten Sie daher auf folgende Punkte:
UV-Lichtschutz: Die Sonnenbrille sollte mindestens UV-Strahlen bis 400 nm absorbieren.
Blaues Licht: Ein Gelbfilter blockiert das blaue Licht und schützt die Netzhaut besonders an der Stelle des schärfsten Sehens (Makula).
Seitenschutz: Seitlich eintretende UV-Strahlen können die Wirkung einer Sonnenbrille erheblich vermindern. Ein Seitenschutz ist daher ratsam.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Neues aus Medizin & Wissenschaft
Seite 2 Schlaganfall und Herz­infarkt

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