Dienstag, 19. Februar 2019

Kurven in Bestform

Ausgabe 04/2009
Fast jede Frau kennt das Problem Cellulite. Doch mit gesunder Ernährung, regelmäßigem Sport und nicht zuletzt Hightech-Pflege können Sie sich fit für den Sommer machen.

Foto: Emeraldphoto - fotolia.com
Hilfe, der Sommer kommt! Der offizielle Sommerbeginn ist zwar erst am 21. Juli. Sagen jedenfalls die Meteorologen. Darauf sollte man sich allerdings nicht verlassen. Denn auch in diesem Jahr kommt der Sommer pünktlicher, als es rund 80 Prozent aller Frauen lieb ist. Denn die Schattenseiten der Freiluftsaison haben es sich über den Winter bereits – gut sichtbar – an Oberschenkeln und Po gemütlich gemacht. Die unübersehbaren Dellen vergällen die Lust auf Beinfreiheit und kurze Sommerkleider. Doch, wenn Sie schon jetzt aktiv werden, können Sie Ihre Kurven noch in Bestform bringen.

Der wunde Punkt
Egal, ob Topmodel oder „Normalsterbliche“. Vor Mutter Natur sind alle Frauen gleich. Jedenfalls in puncto Bindegewebe. Das weibliche Bindegewebe besteht nämlich aus Kollagenfasern, die parallel und nicht – wie beim Mann – netzartig angeordnet sind. Warum? Ganz einfach: Parallel liegende Fasern geben schneller nach als Fasernetze und können sich im Falle einer Schwangerschaft leichter dehnen. Außerdem wird die Haut dadurch insgesamt weicher, anschmiegsamer und unwiderstehlicher als raue Männerhaut. Die unschöne Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass Fettzellen leichtes Spiel haben, sich zwischen den lockeren Bindegewebsfasern als kleine sichtbare Knubbelchen durchzudrücken – Cellulite entsteht.

Je nach Beschaffenheit des Kollagenmaterials geben die Fasern leichter oder schwerer nach, weshalb sogar schlanke Frauen Orangenhaut haben können. Gemein! Hinzu kommt, dass Frauen bis zu zwölfmal mehr Fett (als Energiereserve für Schwangerschaften) speichern als Männer. Ein hoher Östrogenspiegel fördert außerdem die Einlagerungen von Wasser. Folge: Stauungen entstehen und Schlackenstoffe werden schlecht abtransportiert – der „Gewebsmüll“ bleibt im Bindegewebe liegen. Dellenförmig, versteht sich! Schön ist das nicht – aber auch nicht so schlimm. Denn man kann sich vielleicht nicht neu erfinden, aber gewusst wie, kann man sich neu modellieren.

Cellulite-Kill-Programm
Die effektivsten Mittel gegen Orangenhaut sind ebenso bekannt wie bewährt: Konsequentes Workout und gesunde Ernährung sind die Schlüssel zu einem Body in Bestform. Denn wo Muskeln sind, da ist kein Fett. Und wo kein Fett ist, da ist auch keine Cellulite. Gezielte Kraftübungen an den unebenen Stellen (meist Po und Oberschenkel – aber oft auch Bauch und Oberarme) straffen das Gewebe, machen die Haut glatter und die Figur knackiger. Für die Fettverbrennung ideal ist außerdem ein regelmäßiges, gemäßigtes Ausdauertraining wie lange, langsame Dauerläufe. In Sachen Ernährung sollten Sie auf basenreiche Kost (Gemüse, Fisch und weißes Fleisch) setzen, die die Übersäuerung und Verschlackung des Körpers verhindert. Versuchen Sie auch ab und zu, auf das Abendessen zu verzichten. Denn abends und nachts verbraucht der Körper nur sehr wenig Energie. Die Energie, die ihm durch Nahrung (vor allem durch Zucker) zugeführt wird, wird deshalb nicht verheizt, sondern gespeichert. Und zwar als kleines Fettdepot – meist dort, wo es niemand braucht, nämlich am Po und auf den Hüften.

Kosmetische Schützenhilfe
Bei den cremigen Cellulite-Killern gilt das Gleiche wie für Bewegung und Sport. Konsequenz zählt auch beim täglichen Anti-Cellulite-Programm im Badezimmer. Zur Kräftigung des Bindegewebes haben sich Wechselduschen, Massagen und Peelings bewährt. Außerdem bereiten Sie so die Haut optimal auf spezielle Cellulite Cremes vor. Denn ist die Haut gut durchblutet, können die Wirkstoffe besser aufgenommen werden. Auch wenn keine Wunderdinge von den Cremes zu erwarten sind, regelmäßige Anwendung hilft, das Erscheinungsbild der Haut zu verbessern. Bei den neuen Produkten haben Sie die Qual der Wahl: Sie versprechen, die körpereigene Fettverbrennung zu stimulieren, die Kollagenbildung zu fördern, zu pflegen, zu glätten … und eben den Dellen den Garaus zu machen. Für welches Produkt Sie sich auch entscheiden, Geduld ist leider stets gefragt, wenn Sie möchten, dass Ihre Kurven in Topform kommen und auch bleiben.

Kleine Tricks
Mogeln ist selbstverständlich auch erlaubt. Cremige Komplizen sind dabei Self-Tan-Gels. Denn leicht gebräunte Beine sehen sofort knuspriger aus und verzeihen kleine Dellen. Ganz Gewiefte verwenden Cremes mit Kristallen, die den Lichteinfall reflektieren und kleine Makel quasi ausblenden. Schön geschummelt ist schließlich halb gewonnen.

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