Sonntag, 16. Juni 2019

Krill Öl – Omega 3 Fettsäuren - Therapeutischer Einsatz von Krill-Öl

24. November 2011
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Therapeutischer Einsatz von Krill-Öl, günstige Kombinationen
Rheuma/Arthritis: Schon Studien mit Fischöl zeigten hier gute Resultate im Rückgang von Entzündungsparametern einschließlich der Abnahme bestimmter, entzündlicher Gewebsreaktionen begünstigender Leukotriene und in besserer Beweglichkeit der Gelenke, auffallend vor allem morgens. (Zusätzlich empfohlen: Erwähnenswert, weil besonders wirksam ist die Kombination von Krill-Öl mit MSM, Curcuma, Vulkanmineral). Selbst bei geringer Dosierung (1 Kapsel pro Tag) schon nach kurzer Zeit ausgezeichnete Wirkung bei schmerzhaften Gelenksveränderungen in Bezug auf wichtige Parameter wie Schmerzen, Steifigkeit und Funktionsstörung.

Hypercholesterinämie/Hyperlipoproteinämie: Einige herkömmliche Cholesterinsenker (Statine) stehen im Ruf krebserregend zu wirken und zu Herzinsuffizienz zu führen (durch Blockade der körpereigenen Coenzym Q 10 Produktion). Darum ist es wichtig, nach Alternativen zu suchen. Aus den bereits ausführlich genannten Gründen (cholesterinsenkend, triglyceridsenkend) sind Omega 3 Fettsäuren aus Krill-Öl sogar noch wirksamer als Fischöl. Sie schützen außerdem vor Oxidation des Cholesterin und dadurch vor Gefäßschäden. (Zusätzlich empfohlen: Palmöl-Vitalkapseln, Curcuma)

Gefäßerkrankungen / Arteriosklerose / Schlaganfall/ Herzinfarkt / Restenosierungsrisiko: Krill-Öl gehört zu den besten Möglichkeiten des Gefäß- und Herzschutzes, in der Primärprophylaxe und in der Sekundärprophylaxe. Es senkt zahlreiche Risikofaktoren, wie man aus Studien mit Fischöl weiß. Etwa kommt es zu einer Hemmung der Thrombozytenaggregation und Senkung des Triglyceridspiegels im Serum, auch bei Frauen nach der Menopause, bei coronarem Venenbypass sinkt das Restenosierungsrisiko (zusätzlich empfohlen: Palmöl- Vitalkapseln, Grapefruitkernextrakt). Ganz wesentlich bei Gefäßerkrankungen bzw. für deren Prophylaxe ist die Versorgung mit Antioxidantien. Sie verhindern das Oxidieren von Cholesterin und setzen hier direkt beim Problem an. Nicht das Cholesterin selbst, sondern das oxidierte Cholesterin stellt die Gefahr für die Gefäße dar. Das Astaxanthin aus dem Krill-Öl ist hier hervorragend geeignet, da hocheffektiv und zudem gehirngängig (Gehirngefäße!). Weiters ist die entzündungshemmende Wirkung von Astaxanthin hervorzuheben. Gefäßerkrankungen sind nach letztem Wissensstand eigentlich Entzündungen. Studien zum C-reaktiven Protein (Entzündungsparameter) zeigen die entzündungshemmende Wirkung von Krill-Öl.

Diabetes:  Bei Diabetes ist Gefäßschutz durch Krill-Öl ganz besonders ratsam. Einerseits aufgrund der begleitend starken Bildung von Freien Radikalen und andererseits wegen der entzündungshemmenden Eigenschaften. Insulinresistenz, wie sie bei hohen Dosen (ab 3 g) Fischöl auftritt, ist bei Krill-Öl nicht zu befürchten.

Herzrhythmus: Krill-Öl verbessert die Herzratenvariabilität, wirkt damit auch auf die Rhythmen und das vegetative Nervensystem.

Neurodermitis/atopisches Ekzem: Auch hier ist die entzündungshemmende Wirkung von Krill-Öl von Bedeutung. (Zusätzlich empfohlen: Unbedingt auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten achten und störungsfreien Schlafplatz, Laktobazillen, bei Pilzbelastungen Grapefruitkernextrakt).

Allergien: Studienteilnehmer berichteten vom Rückgang saisonal bedingter Allergiesymptome als positive Nebenwirkung, was wohl auf die Gegenspielerfunktion zur entzündungs- und allergiefördernden Arachidonsäure aus der Nahrung (tierisches Fett, Omega 6) zurückzuführen ist. (Zusätzlich empfohlen: MSM, Laktobazillen, Vulkanmineral)

Colitis Ulcerosa/Morbus Crohn: Die entzündungshemmende Wirkung des Krill-Öl kann noch zusätzlich unterstützt werden durch MSM, Laktobazillen zur Wiederherstellung der Darmflora, Stärkung des Immunsystems, bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Laktobazillen produzieren Verdauungsenzyme wie Proteasen, Lipasen, Laktase, Silizium bringt hervorragende Resultate beim Rückgang der Entzündungen.

Migräne: Es wird der Rückgang von Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken berichtet. (Zusätzlich empfohlen: Bei Spannungskopfschmerz bewährt sich MSM durch die entspannende Wirkung auf die Muskulatur. Bei Kopfschmerzen mit Beteiligung der Leber kann eine Entlastung durch die Kombination Curcuma und Vulkanmineral herbeigeführt werden).

PMS: Studien mit Krill-Öl zeigten, dass Frauen, die unter den verschiedenen Symptomen des prämenstruellen Syndroms (PMS) leiden, erhebliche Erleichterung bei allen 10 Symptomen des PMS wie Schmerzen, Gewichtszunahme, Spannungsgefühl, Wassereinlagerungen, Hautproblemen bis hin zu psychischen Beschwerden erleben. Die Wirkung war signifikant besser als bei Fischöl. Mindest-Einnahmeempfehlung: erstes Monat wie angegeben, dann immer fünf Tage vor der Menstruation bis zwei Tage danach.

Krebs/Metastasenbildung: Bedeutend für die Krebsprophylaxe ist die Senkung gleich zweier Risikofaktoren durch Krill-Öl: Freie Radikale und Arachidonsäure. Krill-Öl hat einen stark antioxidativen Effekt, der die Zellmembranen vor Angriffen Freier Radikaler schützt und damit möglicher Schädigung des Zellkerns bis hin zur Krebsentstehung vorbeugt. Krill-Öl ist weiters entzündungshemmender Gegenspieler zur entzündungsförderlichen Ernährung mit tierischem Fett und Omega 6 Fettsäuren. Man nimmt an, dass etwa 1/3 aller Krebserkrankungen mit Entzündungen in Verbindung stehen. Populationen  mit hohem Omega 3 Fettanteil in der Nahrungzeigen unter anderem auch niedrigere Krebsraten. Tierexperimentell fand sich ein Hemmeffekt auf die Entstehung von Haut-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Darmund Prostatakrebs. Außerdem werden Wachstum und Metastasierung von Brust- und Darmkrebs unterdrückt. Zur Darmkrebsprophylaxe ist anzumerken, dass die als präneoplastischer Tumormarker geltende Zellproliferation der Darmschleimhaut positiv beeinflusst wird. Der tumorhemmende Effekt geht, wie man bei Studien mit Fischöl feststellte, vor allem vom EPA aus, während die Wirkung von DHA auf dessen Fähigkeit zur Induktion von Apoptosen zu beruhen scheint. (Zusätzlich empfohlen: Curcuma, Silizium, Laktobazillen)

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Krill Öl – Omega 3 Fettsäuren
Seite 2 Cholesterin- und Blutdrucksenker
Seite 3 Therapeutischer Einsatz von Krill-Öl
Seite 4 Psoriasis


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