Samstag, 24. August 2019

Krill Öl – Omega 3 Fettsäuren

24. November 2011
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Mangel an Omega 3 Fettsäuren ist noch vor Ballaststoffmangel das Ernährungsproblem Nummer 1 undMitursache für Entstehung und Voranschreiten sämtlicher so genannter „Zivilisationserkrankungen“ der Industrienationen. Omega 3 Fettsäuren aus Fischöl sind deshalb die bislang beliebtesten und meist verkauften Nahrungsergänzungsmittel weltweit, auch aufgrund ihrer vielfältigen therapeutischen Wirkungen und den gesundheitlichen Risiken, denen sie entgegenwirken.


Nun gibt es die „nächste Generation“ Omega 3 Fettsäuren: Krill Öl. Es übertrifft alle Erwartungen. Wenn man von den bisherigen Erfahrungen ausgeht, die hier zitierten Studien wurden mit „Neptune Krill Öl“ durchgeführt, dann löst Krill-Öl das Fischöl in Zukunft ab, so signifikant besser sind die Wirkungen bei Vergleichsuntersuchungen. Außerdem sind durch weitere Besonderheiten des Krill-Öls die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten noch größer.

Der Name „Krill“ kommt aus dem norwegischen und bedeutet Walnahrung. Krill sind kleine Krebschen, die vorallem in der Antarktis in riesigen Schwärmen vorkommen. Sie stehen am Anfang der Nahrungskette, ernähren sich von Pflanzenplankton und sind deshalb nicht mit Schwermetallen oder Pestiziden belastet wie die meisten Fische. Wichtig für Umweltschützer: Krill wird für die Verarbeitung zu Krill-Öl nur in verschwindend geringen Mengen gefischt. Gefahr besteht für die Populationen dann, wenn sie als Fischfutter im großen Stil in Fischfarmen verfüttert werden – um die Qualität etwa von Lachs zu verbessern, der dann wieder als Fischöl verkauft wird. Es ist wie beim Getreide: füttere ich Kühe damit, können viel weniger Menschen sich davon ernähren als sich Menschen vom Getreide selbst ernähren könnten.

Kein „Aufstoßen“, leicht verdaulich
Krill-Öl ist angenehmer einzunehmen als Fischöl. Die Kapseln sollten idealerweise mit dem Frühstück eingenommen werden, doch auch zwischendurch sind sie im Gegensatz zu anderen Fettsäuren unproblematisch. Denn unangenehme Nebenwirkungen wie „Aufstoßen“ braucht man beim Krill-Öl nicht zu befürchten. Während die Omega 3 Fettsäuren in Fischölen in Triglyceridform vorliegen, sind sie in Krill-Öl an Phospholipide (Lezithinbestandteile)gebunden, die auch Bestandteile der menschlichen Zellmembran sind und daher weit besser aufnehmbar als Triglyceride aus Fischöl. Das Krill-Öl ist selbst ohne aktivierten Gallenfluss leicht verdaulich, sein Weg durch den Magen-Darm-Trakt ist wesentlich erleichtert und es ist besonders gut verwertbar. Damit ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal genannt, das Krill-Öl nicht nur von Fischöl sondern nebenbei auch von pflanzlichen Omega 3 Spendern wie Leinöl, Hanföl, Rapsöl oder Walnussöl unterscheidet. Ihr Wert für die Gesundheit ist unbestritten, doch auch sie benötigen Gallensäuren zur Verwertung und können selbst dann nur zu einem kleinen Prozentsatz in die eigentlich wertvollen Wirkstoffe umgewandelt werden.

Für die heute zahlreichen Menschen mit geschwächter Fettverdauung ist Krill-Öl daher die derzeit sicherste Möglichkeit der Omega 3 Versorgung. Die erleichterte Aufnahme ist wahrscheinlich auch der Grund für das bessere Abschneiden bei sämtlichen Vergleichsstudien mit Fischöl.

Einzigartiges Antioxidans
Viele seiner hervorragenden Wirkungen verdankt das Krill-Öl seiner enormen antioxidativen Kapazität. Die im Krill-Öl vorliegende, einzigartige Kombination von Antioxidantien aus Astaxanthin und kleinen Mengen Vitamin A und Vitamin E sowie seltenen Flavonoiden erreicht einen antioxidativen Wert von unfassbaren 378 umole/g. Im Vergleich: Vitamin A und E erreichen nur den Wert von 1,25, Lutein und Fischöl von 8, Coenzym Q 10 von 11, Lycopin von 58. Dadurch ist Krill-Öl auch ganz besonders stabil und vor „Ranzig werden“ gut geschützt – ein weiterer Vorteil gegenüber Fischöl, Leinöl und anderen Omega 3 Quellen, die oxidieren und dann gesundheitsschädlich werden können.

Die antioxidative Kraft des Krill-Öls nützt dem Körper in vielfacher Hinsicht. Die Antioxidantien werden zusammen mit den Omega 3 Fettsäuren in die fettlösliche Zellmembran jeder einzelnen neu gebildeten Zelle eingebaut – immerhin sind das 10 Millionen Zellen pro Sekunde - und schützen sie vor Angriffen von Freien Radikalen, die zu vorzeitigem Zelltod und damit Funktionsverlust oder auch zur Schädigung der Erbinformation im Zellkern bis hin zur Entartung der Zelle führen können. Der antioxidative Schutz der Zellmembran durch Krill-Öl erhöht also deren Stabilität – wichtig bei außergewöhnlich hoher Belastung durch freie Radikale (Sonnenlicht, Rauchen, Stress, Pille, bei allen chronischen Erkrankungen, die stets von hoher Radikalbildung begleitet sind usw.), zur Krebsprophylaxe, zur Verzögerung von Alterungsprozessen, zum Gefäßschutz uvm..

Haupteinsatzbereiche auf einen Blick:
  • Cholesterin-, Blutdrucksenker, Entzündungshemmer
  • Verbesserung sämtlicher Botenstoffe des Gehirns, bei Depression (niedriger Serotoninspiegel), Sucht oder Hyperaktivität (niedriger Dopaminspiegel), Verbesserung der kognitiven Funktionen, des Bewegungs- und des Sprachzentrums
  • Entzug (Nikotin, Drogen)
  • Rheuma/Arthritis
  • Hypercholesterinämie/Hyperlipoproteinämie
  • Gefäßerkrankungen/Arteriosklerose/Schlaganfall
  • Herzinfarkt/Restenosierungsrisiko
  • Diabetes
  • Herzrhythmus
  • Neurodermitis
  • Allergien
  • Colitis Ulcerosa/Morbus Crohn
  • Migräne
  • PMS (prämenstruelles Syndrom, wirkt auf alle 10 Symptome, mit Studie belegt)
  • Krebs/Metastasenbildung
  • Psoriasis
  • Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Anstrengungsasthma
  • Depression, Hyperaktivität, Entzug
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Makuladegeneration, Grauer Star
  • Sehvermögen und kognitive Fähigkeiten bei Babys

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Krill Öl – Omega 3 Fettsäuren
Seite 2 Cholesterin- und Blutdrucksenker
Seite 3 Therapeutischer Einsatz von Krill-Öl
Seite 4 Psoriasis


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