Mittwoch, 28. Oktober 2020

Kosmetischer Weckdienst - Strahlenverstärker für den Teint

Ausgabe 2013/11
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Strahlenverstärker für den Teint
Müde Haut mit einem grauen Schleier ist morgens nichts Seltenes, oft aber die Quittung für abendliche Pflegedefizite. Meist ist ein Feuchtigkeitsmangel dafür verantwortlich, dass die oberste Hautschicht rau und trocken ist. Einfallendes Licht wird geschluckt, anstatt mit einem fröhlichen Strahlen reflektiert zu werden. Der Teint erhält dieses frische, satte Leuchten erst zurück, wenn sämtliche Zellen mit ausreichend Feuchtigkeit durchtränkt sind und diese nachhaltig speichern können. Als schnellen Durstlöscher schaffen Thermalsprays Abhilfe. Diese Mixturen aus Wasser und Vitalstoffen legen sich wie ein pflegender Nebel auf die Haut und pflegen die oberen Hautschichten. An zwei bis drei Morgen pro Woche lässt man dieser Erfrischung am besten ein kurzes Peeling vorangehen, das den Teint von stark verhornten, grauen Zellen befreit. Wichtig: Arbeiten Sie morgens keinesfalls mit mechanischen Schleifgranulaten, die die Haut reizen und über den Tag rot erscheinen lassen könnten. Chemische Rubbelkuren mit Fruchtsäuren sind milder und bekommen der Haut nach dem Aufstehen besser.

Knitterfältchen kaschieren
Soll das taufrische Strahlen des Teints den ganzen Tag erhalten bleiben, genügt eine rein oberflächliche Erfrischung nicht. Die Zellen müssen in ihrem Inneren durchfeuchtet werden, um dauerhaft satt zu strahlen. Und übrigens auch, um den Teint prall und jung wirken zu lassen. Knitterfältchen am Morgen sind ebenfalls ein deutliches Zeichen mangelnder Durchfeuchtung. Die Haut ist wie ein Schwamm. Nur wenn sie sich komplett vollsaugen kann, ist sie straff und glatt. Eine Feuchtigkeitspflege ist daher eine der wichtigsten Beauty-Maßnahmen des Morgens. Wer zu besonders trockener Haut neigt, achtet darauf, dass die Cremes Speicherstoffe, wie Hyaluronsäure, enthalten, die die Feuchtigkeitsabgabe und damit den Hydrogehalt der Haut über Stunden konstant halten. Ältere Haut ist überdies mit aufpolsternden Essenzen, wie Adenosin oder Kollagen, gut beraten. Solche Wirkstoffe bündeln die Feuchtigkeit zu Puffern, die den Teint unterfüttern und so richtig prall wirken lassen.
Wasser, Wasser und noch einmal Wasser.  Wasser ist das Schönheitselixier par excellence. Es durchspült die Zellen, schwemmt Schadstoffe aus und saugt die Zellen von innen derart voll, dass die Haut prall und faltenfrei wirkt. Trinken Sie über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter Wasser. Je mehr Sie trinken, umso frischer sehen Sie auch morgens aus.

Das Leuchten wecken
Nur ein Teint, der mit der Morgensonne um die Wette strahlt, sieht wach und erholt aus. Die Beauty-Industrie arbeitet hierfür mit allen Tricks. Beispielsweise werden oft mikroskopisch klein gemahlene Diamantsplitter oder andere Schimmerpartikel in die Cremes gemischt. Die Glitzerteilchen legen sich wie winzig-kleine Spieglein auf die Haut, reflektieren einfallendes Tageslicht und zaubern ein ultrafrisches Leuchten auf den Teint – jedoch nicht ganz ohne Haken. Die Glitzerteilchen neigen nämlich dazu, sich in Fältchen und Linien zu sammeln und diese zu betonen. Wer dem Teint daher ohne Glitzer-Essenzen mehr Leuchtkraft schenken will, verwendet – zusätzlich zur normalen Tagespflege – ein Brightening-Serum oder eine Maske. Solche Produkte brechen ungleichmäßige Verfärbungen sowie Sonnen- oder Altersflecken auf und hellen den Teint auf.
Beauty-Tipp: Traumteint am Morgen. Mischen Sie einen Tropfen Selbstbräuner mit Sofort-Effekt in Ihre Tages- und Körperpflege. Ein sonniger Teint mogelt eine Extraportion Frische in die Optik.

1. Hilfe gegen Pickel am Morgen
Wenn über Nacht ein harmloser Mitesser zu einem handfesten Pickel herangewachsen ist, hilft nur eines: Ruhe bewahren. Vorschnelle Quetsch- und Quengelmaßnahmen rächen sich im Laufe des Tages mit nur noch größeren Schönheitsmalen. Morgens – und eigentlich sowieso nie ­– sollte ein Pickel ausgedrückt werden. Statt ihn zu reizen und so für Bakterien angreifbar zu machen, tupfen Sie die Pustel lieber mit sogenannten „Anti-Blemish“-Produkten, die mit entzündungslindernden Essenzen (z. B. Hamamelis) arbeiten, ab. Auch hochprozentiger Alkohol wirkt desinfizierend. Anschließend können Sie die Stelle mit antibakteriellen Abdeckpasten unsichtbar machen. Ist die Pustel dann am Abend noch immer präsent, können Sie sie noch immer vorsichtig(!) entfernen. Über Nacht hat die Haut Zeit zur Regeneration.

Wach durch Kälte
Wecken Sie jetzt auch den Rest des Körpers auf. Duschen verbessert gleichzeitig Laune und Gesichtsfarbe. Für Morgenmuffel sind übrigens Showergels mit Pfefferminz-Extrakten ideal. Sie duften nicht nur nach Frische, sondern hinterlassen auch ein Prickeln auf der Haut. Richtig auf Touren kommt der Körper allerdings erst nach einer kleinen Mutprobe: Beenden Sie das Duschvergnügen mit einem gletscherkühlen Guss. Der Kälteschock lässt keinen Langschläfer kalt. Zudem heizt er die Durchblutung und Zellaktivität an. Die Haut wird rosig und angelagerte Schlackstoffe werden abtransportiert; was übrigens auch Orangenhaut-Opfer freuen dürfte. Denn die Dellen werden deutlich glatter, je weniger Ablagerungen im Gewebe stecken.

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