Freitag, 24. Mai 2019

5 x jünger aussehen

Ausgabe 2014.03
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Schönheit ist keine Frage des Alters, sondern der Pflege. Wir verraten die fünf wichtigsten Pflege-Schritte für einen vitalen Teint.


Foto: Vichy

Eine straffe Haut, die lange jung und frisch aussieht, ist nicht allein ein Geschenk von Mutter Natur. Hinter jugendlichem Aussehen steckt vielmehr ein detailliertes Konzept, basierend auf fünf Pfeilern der Pflege. Aufpolstern, glätten, Stress stoppen, entgiften und den Teint korrigieren sind die simplen Maßnahmen, um mit jedem Geburtstag noch besser auszusehen. Schließlich ist jedes Alter ein Grund zum Feiern – und natürlich zum Pflegen. Also warten Sie nicht länger. Cremen, pflegen und schmieren Sie sich in Bestform!

Aufpolstern: Es darf etwas mehr sein! Knackig pralle Pfirsichhaut hat ihr natürliches Ende mit dem 30. Lebensjahr. Das ist nicht schön. Aber wahr. Denn spätestens dann beginnt der natürliche Abbau des Unterhautfettgewebes, welches bisher die Haut von innen heraus aufgepolstert und prall gehalten hat. Auch die bisher straffend wirkenden Stützfasern aus Kollagen werden langsam poröser. Doch wir sind nicht allein auf die Unterstützung von Mutter Natur angewiesen, sondern wissen uns selbst zu helfen. Beispielsweise mit regelmäßigen Wechselbädern für die Haut im Gesicht und am Körper. Der Wechsel aus heißem und kaltem Wasser zieht das Gewebe zusammen und erhöht damit seine Stützkraft. Und auch die Kosmetikindustrie hat ihre Tricks entwickelt, um eingefallenen Gesichtszügen und schlaffen Miene entgegen- zuwirken. Aufpolsternde Gesichtscremes arbeiten beispielsweise mit den Wirkstoffen Retinol oder Hyaluronsäure, die die Feuchtigkeitsmoleküle im Gewebe zu kleinen Wasserpolstern bündeln und so die Haut von unten wieder aufpolstern. Überdies verwenden viele Pflegeprodukte
Wirkstoffe (z. B. Micrococcus-Luteus-Extrakt oder Weizenkeimprotein), die die Produktion der hauteigenen Stützfasern ankurbeln und die Hautstabilität damit so lange es geht erhalten.

Anti-Age-Make-up-Tipp

Schlaffe Konturen kann man mit einem gezielten Spiel von Licht und Schatten leicht überschminken. Dabei müssen Sie einfach nur helle Reflexe (z. B. durch cremige Highlighter oder Concealer) auf der Stirn, dem Nasenrücken und dem Kinn setzten während Sie die markanten Konturen der Wangenknochen und des Brauenbogens mit dunkleren Kontrasten (z. B. durch Rouge oder  Bronzepuder) betonen.

Glätten: Straffes Schönheitsprogramm. Ob nun die Mimik, die UV-Belastung, die Schwerkraft oder alle drei zusammen schuld an den ersten kleinen Runzeln und Lebenslinien sind, kann uns egal sein. Wichtig zu wissen ist letztlich nur, was gegen die unschönen Spuren des Alters an der Stirn und an den Augen hilft. Und das sind kosmetische Bügelhilfen. Pflegeprodukte, die den Teint von Falten befreien sollen, zielen vor allem darauf ab, die Elastizität der Haut zu erhalten, damit entstandene Linien und Dehnungen wie an einem Gummiband wieder zurückgezogen werden. Erreichen will man dies neuerdings durch den Einsatz spezieller Gesichtsöle
(z. B. Mixturen aus Reis-, Argan-, Oliven- und Safloröl), die die oberste Hautschicht durch ihre Textur elastisch halten und gleichzeitig Wirkstoffe enthalten, die die Lipidsynthese der Haut so aktiv wie möglich halten. Wer mag, kann überdies auch buchstäblich selbst Hand anlegen, um erste Fältchen zu mindern. Massieren Sie dafür mehrmals am Tag Ihre Stirn und Schläfen. Ein paar Minuten genügen schon und Sie werden merken, welche Anspannung Ihnen aus dem Gesicht fällt.

Anti-Age-Make-up-Tipp

Falten setzen sich ins Rampenlicht, indem sie grobe Puder- oder Glanzpigmente wie durch Geisterhand anziehen. Schuld an dieser Misere ist überschüssiges Hautfett, welches die Make-up-Pigmente löst und in die kleinen Fältchen treibt. Meiden Sie daher beim Make-up losen Puder oder Produkte mit groben Glanzpigmenten. Foundations mit Inhaltsstoffen, die Talg absorbieren, eignen sich besser, um Fältchen zu kaschieren.

Stress-Stoppen: Ärger ist sichtbar. Stress kann man nicht nur fühlen, sondern früher oder später auch sehen. Die Hektik des Alltags mit all seinen ungesunden Begleiterscheinungen, wie Smog, Abgasen oder Nikotin, trifft nämlich nicht nur die Seele, sondern spielt sich tatsächlich auch körperlich ab. Unter hohem Stress verlieren die Zellen ihre Fähigkeit, sich selbst zu reparieren, sodass der körpereigene Jungbrunnen nach und nach versiegt. Stress zu meiden würde Haut und Frauchen also gleichermaßen guttun. Zusätzlich stressstoppend wirken sogenannte Antioxidantien, die in modernen Kosmetika eingesetzt werden. Vor allem Vitamin C und E gelten als solche Substanzen, die sämtliche Zellen des Körpers abwehrfähiger machen. Und das übrigens nicht nur in cremiger Form, sondern natürlich auch, wenn die Powerstoffe über die Nahrung aufgenommen werden. Gemüse, Hülsen- und Zitrusfrüchte sollten daher zum regelmäßigen Schönheitsschmaus aller werden, die dem Zahn der Zeit ein Schnippchen schlagen wollen.

Anti-Age-Make-up-Tipp

Man schminkt sich nicht nur für die Optik, sondern auch für die Pflege der Haut. Moderne Foundations sind mit effizienten Wirkstoffen angereichert, die die Zellen über Stunden mit Pflege versorgen. Sogenannte BB und CC Creams sind extra für die Bedürfnisse anspruchsvoller Haut entwickelt worden. Das tägliche Verwenden solcher Helfer ist daher kein Zeichen von Eitelkeit, sondern Teil eines Anti-Aging-Plans.

Teint korrigieren: So weiß wie Schnee. Ein jugendlicher Teint zeichnet sich dadurch aus, dass er keine Ungleichmäßigkeiten, Pigment- oder Altersflecken aufweist. Sonnensünden machen wir nachträglich durch täglichen UV-Schutz in der Tagespflege wett. Den Rest erledigen spezielle Radiance-Pflegen, die mit Maulbeerextrakt oder Gelbwurzel vorhandene Verfärbungen auflösen. Übrigens: Frisch gepresster Zitronensaft, den man morgens und abends auf die Flecken träufelt, hat ebenfalls eine aufhellende Wirkung!

Anti-Age-Make-up-Tipp

Wenn kleine Verfärbungen trotz intensiver Pflege nicht verschwinden wollen, werden sie eben übermalt. Profi-Visagisten nutzen komplementäre Farbeffekte, um die Schönheitsfehler unkenntlich zu machen. Rötungen werden beispielsweise mit grünstichigem Puder oder Concealer unsichtbar gemacht, während gelbliche Verfärbungen durch blaue Puder- oder Concealer-Nuancen verschwinden.

Übersicht zu diesem Artikel:
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Seite 2 Entgiften

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