Freitag, 13. Dezember 2019

Gepflegte Hände, gepflegte Füße

Ausgabe 2019.04

Zum Start in die Frühjahrs- und Sommersaison: So werden Ihre Hände und Füße schön wie nie! Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

 


Foto: © iStock_ Erstudiostok _ Erstudiostok

 

Befolgen Sie diese Tipps der GESÜNDER LEBEN-Beautyredaktion und Sie werden mit Händen und Füßen belohnt wie frisch aus dem Beautysalon!

Schritt 1: Nägel kürzen
Zum Kürzen der Fingernägel kann man mit einem Knipser oder einer Nagelschere arbeiten das ist reine Geschmackssache. Bei den Zehennägeln sollte man hingegen auf einen Knipser verzichten. Seine Klinge ist nämlich nicht nur zu klein, sondern oft auch so rund geformt, dass keine gleichmäßige Schnittkante entsteht. Welche Länge man wählt, ist bei den Fingern ebenfalls Geschmackssache, die Zehennägel sollten allerdings bündig mit der Zehenkuppe enden, um Druckstellen und Reizungen zu vermeiden.

Schritt 2: Nägel formen
Die Form der Nägel entscheidet über ihre Wirkung. Als Faustformel gilt: Je ähnlicher die Form von Nagelspitze und Nagelbett sind, desto harmonischer wirkt das Gesamtbild. Zum Formen der Nägel benützt man am besten eine Sandkornfeile. Diese ist besonders schonend und selbst für brüchige Nägel geeignet. Gefeilt wird übrigens immer nur in eine Richtung, um das Splittern der Nägel zu verhindern.

Schritt 3: Fuß- und Handbad
Warme Bäder sind eine Wohltat für Hände und Füße. Doch Vorsicht: Hand- und Fußbäder sollten immer erst nach dem Schneiden und Feilen der Nägel durchgeführt werden. Durch Wasser und Wärme raut nämlich die Nagelstruktur auf, verliert an Feuchtigkeit und neigt dazu, brüchig zu werden. Tipp für pflegende Badezusätze: Milch ist durch ihren hautähnlichen pH-Wert und den hohen Fettanteil besonders pflegend. Für ein nährendes Hand- und Fußbad gibt man erwärmte Milch und Wasser zu gleichen Teilen in eine Schüssel, fügt ein paar Spritzer Mandelöl hinzu und lässt Hände und Füße darin abtauchen. Doch Vorsicht: Länger als zehn Minuten sollte niemand auf Tauchstation gehen, um eine Austrocknung zu verhindern.

Schritt 4: Peeling
Spezielle Hand- und Fußpeelings tragen verhornte Zellen von der Haut ab und machen Hände und Füße wieder streichelzart. Idealerweise peelen Sie Hände und Füße nicht nur während der Mani- und Pediküre, sondern zwei- bis dreimal pro Woche. Wer regelmäßig peelt, kann auch auf die Anwendung eines Bimssteins verzichten. Solche Steine tragen Horn und Hautschuppen zwar besonders gründlich ab. Vor allem empfindliche Haut wird durch das grobe Vorgehen jedoch leicht gereizt. In der Folge kann es passieren, dass die Haut ihre natürliche Schutzbarriere verliert und zum Schutz sogar noch mehr Hautschuppen und Horn nachproduziert.

Schritt 5: Glätten
Gepflegt sehen sowohl Finger- als auch Fußnägel immer nur dann aus, wenn ihre Oberfläche glatt und gleichmäßig ist. Ein solches Ergebnis erreicht man mit speziellen Korrekturfeilen. Sie haben eine besonders feine Körnung und werden in kleinen, kreisförmigen Bewegungen über die Nageloberfläche geführt. Sollte sich tiefe Rillen auf diese Weise nicht beheben lassen, wirken rillenfüllende Unterlacke unterstützend. Diese Spezial-Lacke legen sich wie eine Ausgleichsmasse auf den Nagel und lassen seine Oberfläche spiegelglatt erscheinen.

Schritt 6: Verfärbungen behandeln
Gelbliche Nagelverfärbungen können mehrere Ursachen haben: Verantwortlich sind meist Nikotin und dunkle Nagellacke, die ohne Unterlack aufgetragen wurden. Solche Färbungen lassen sich aufhellen, indem man reinen Zitronensaft auf die Nägel träufelt und diese in der Sonne trocknen lässt.

Schritt 7: Nagellack vorbereiten
Wer Nagellack benützen will, schüttelt die Flasche vor dem Pinseln kräftig, damit die Farbe sich leichter und gleichmäßiger auftragen lässt. Sollte der Lack bereits älter und etwas eingetrocknet sein, kann ein winzig kleiner Tropfen Nagellackentferner vor dem Schütteln in die Flasche gegeben werden; das macht den Lack wieder flüssiger.

Schritt 8: Richtig lackieren
Für ein gleichmäßiges Lackierergebnis muss zügig gearbeitet werden. Dafür setzt man erst einen breiten Lackstreifen in der Mitte des Nagels, anschließend füllt man die Seiten aus. Maximal vier bis fünf Striche sind erlaubt, wenn man unschöne Schlieren vermeiden will.

Schritt 9: Geduldig sein
Es kann bis zu 30 Minuten dauern, ehe der Lack durchgetrocknet und stoßresistent ist. Versuchen Sie diese Zeit nicht durch irgendwelche Tricks zu verkürzen. Egal wie vielversprechend vermeintliche Quick-Dry-Methoden (z. B. Nägel ins Eisfach halten, anföhnen auf Kaltstufe etc.) auch klingen, sie können maximal das Trocknen der obersten Lackschicht beschleunigen. Gute Trockenergebnisse brauchen ihre Zeit. Wirklich belastbar ist ein Lack erst nach einer guten halben Stunde. Nützen Sie die Zeit doch einfach für eine paar Minuten der Entspannung. Nach so viel Beauty-Arbeit haben Sie sich das verdient! 

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