Montag, 18. März 2019

Frisch & strahlend wie der Frühling - Rosenwasser-Ritual

Ausgabe 2019.03
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Rosenwasser-Ritual
Rosen lassen müde Haut wieder aufblühen. Denn die in den Blättern dieser edlen Blume enthaltene Transretinolsäure unterstützt die Kollagenbildung in der Haut, während der hohe Gehalt ungesättigter Fettsäuren geschmeidig macht und Rötungen blasser werden lässt. Alles, was man dafür tun muss, ist, eine kleine Express-Maske zu mischen. Dafür brauchen Sie 10 frische Rosenblätter, 2 EL Rosenwasser, 1 EL Joghurt sowie 1 EL flüssigen Honig. Die Rosenblätter müssen zunächst für circa zehn Minuten in einer Schüssel mit frischem Wasser quellen, ehe sie mit einem Mörser so lange zerdrückt werden, bis eine cremige Paste entsteht. Nun werden die restlichen Zutaten hinzugefügt und mit einem Schneebesen gut verrührt. Die fertige Masse auf Gesicht und Hals auftragen und einwirken lassen bis das Joghurt vollständig angetrocknet ist. Die Rückstände werden anschließend mit warmem Wasser abgetragen. Der Effekt: Die Haut sieht sofort strahlender und entspannt aus. Führen Sie diese Maske ruhig mehrmals pro Woche durch. Gerade wenn die Haut fahl und schlapp wirkt, verträgt sie eine solche Regelmäßigkeit.

Tipp für Extra-Energie: Verwenden Sie zur Herstellung Ihrer Rosenmaske statt eines herkömmlichen Mörsers aus Holz oder Porzellan einen groben Bergkristall oder Rosenquarz. Denn solchen Edelsteinen wird die Fähigkeit nachgesagt, mit mineralischer Energie aufgeladen zu sein und diese an die Kosmetikmaske – und damit später auch an die Haut – abgeben zu können.


Vital durch Vitamine
Auch Vitamine vitalisieren nicht nur von innen, sondern auch von außen. Vor allem die Powerstoffe Vitamin C und E sind Kraftbündel der besonderen Art, die der Haut helfen, ihren körpereigenen Schutzschild gegen Angriffe von zellzerstörenden freien Radikalen intakt zu halten. Idealerweise sind diese Wirkstoffe daher in einer frühlingshaften Tagespflege enthalten. Ist dies nicht der Fall – oder wünscht man sich eine Extraportion Energie – helfen spezielle Vitaminseren. Dies sind Wirkstoffkonzentrate, die im Frühling zwei- bis dreimal pro Woche unter die Pflege gegeben werden können. In der Nacht sollten der Haut hingegen keine aktivierenden, sondern regenerierende Vitalstoffe zugeführt werden. Normale, pflegeleichte Haut unterstützt man beispielsweise mit dem Wirkstoff Panthenol, der bis ins Bindegewebe eindringt und kleine Fältchen aufpolstert. Trockene Haut braucht aber auch Wirkstoffe, die die Gewebeerneuerung stimulieren. Vor allem Pflegecremes mit einem hohen Gehalt an Vitamin A erzielen eine solche Wirkung. Doch Vorsicht: Wer zu unreiner oder fettiger Haut neigt, würde seinen Teint mit derartigen Wirkstoffbomben zu sehr belasten und noch matter aussehen lassen. Schnell talgende Haut braucht in der Nacht daher eine Pflege mit leicht antiseptischen und irritationshemmenden Substanzen, um am nächsten Morgen mit einem vitalen Strahlen anstatt mit einem unschönen Scheinen erwachen zu können.

Tipp für unterwegs: Für das Formtief zwischendurch schnappt man sich einfach ein paar Blätter frische Minze und kaut genüsslich darauf herum. So lösen sich die ätherischen Öle der Minze, die nicht nur köstlich schmecken, sondern durch ihren frischen Geschmack auch die Lebensgeister wecken.

 

Müde Augen munter machen
Unsere Augen lügen nicht. Mit dicken Schwellungen und müden Schatten verraten sie eindeutig, dass unser Vital-Level auf null gesunken ist. Der Augenpartie gilt es daher, ein paar Extra-Minuten der Pflege und Aufmerksamkeit zu gönnen. Wichtigste Maßnahme vorab: Lagern Sie Augencremes immer im Kühlschrank. So bekommt die Pflege nicht nur einen extra Frische-Effekt, sondern wirkt durch die Kälte auch aktivierend und damit abschwellend. Unterstützend in diesem Prozess wirken Cremes mit Essenzen aus Minze, Augentrost oder Koffein. Aufgetragen werden solche Lotionen am besten mit sanften Streichbewegungen vom inneren zum äußeren Augenrand. Verzichten sollte man bei geschwollenen Augen übrigens auf Cremes, die Feuchtigkeit binden (z. B. durch Hyaluronsäure) und auf diese Weise Falten aufpolstern; der Abtransport der Stauungen könnte hierdurch erschwert werden.

Extra-Tipp für müde Augen: Wenn die Schwellungen einfach nicht verschwinden wollen, muss man optisch tricksen. Dafür verteilen Sie einen winzigen Klecks Vaseline auf dem beweglichen Oberlid und geben etwas Mascara auf die Wimpern. Die Vaseline hinterlässt einen wässrig wirkenden Glanz auf der Haut, der nicht nur taufrisch aussieht, sondern auch ein wenig schimmert und so geschickt von den Schwellungen ablenkt.


Schummeln für mehr Strahlkraft
Schummeln ist auf dem Weg zu einem taufrischen Frühlingsteint auch erlaubt. Damit die Haut strahlend und wach aussieht, setzt man auf lichtstreuende Partikel. Egal ob diese in die Pflege integriert sind (in sogenannten Brightening-Cremes) oder in dekorativer Kosmetik zum Einsatz kommen (z.  B. BB-Creme, Highlighting Powder oder Glow-Foundation): Diese Produkte setzen auf winzig kleine Partikelchen, die eine derart glatte und helle Oberfläche haben, dass sie einfallendes Sonnenlicht reflektieren und die Haut so optisch zum Strahlen bringen. Und das Beste dabei: Der Effekt funktioniert sofort!

Make-up-Tipp für müde Haut: Wer zu müder Frühlingshaut neigt, verzichtet beim Make-up auf mattierende Produkte. Sie lassen den Teint noch fahler aussehen und wirken überdies auch leicht austrocknend. 

 

Übersicht zu diesem Artikel:
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