Mittwoch, 26. Juni 2019

Entspannen in der Wanne

Ausgabe 11/2011
Wenn es draußen stürmt und schneit, nähert sich auch unsere Laune oft dem Nullpunkt. Was jetzt hilft: Gönnen Sie sich ein herrliches Bad! Denn hinter turmhohen Schaumburgen entkommt man dem  Winterblues am besten.

Foto: Piz Buin
Winter ist Wannenzeit. Bei wohliger Wärme und duftendem Wasserdampf kann die Seele herrlich abschalten. Grund: Der hydrostatische Druck des Wassers wirkt ähnlich wie eine Massage. Er lockert dabei aber nicht nur Mensch und Muskeln, sondern massiert sogar die Lunge. Der Effekt: Wir atmen tiefer, der Blutdruck sinkt, die Seele entspannt und Gedanken wiegen so sanft, wie das Wasser selbst. Deshalb haben wir für Sie die besten Tipps für ein wohltuendes Bad gesammelt …

Richtige Temperatur und Zeit. So verlockend die heißen Fluten auch sein mögen, achten Sie darauf, dass das Badewasser nicht wärmer als 38 Grad ist und Sie maximal 15 Minuten planschen. Denn alles, was heißer ist und länger dauert, trocknet die Haut nur unnötig aus.

Pflegen und verwöhnen. Auch von Schaumbädern sollte man im Winter lieber die Finger lassen, da sie die Haut zu stark entfetten. Wer nicht widerstehen kann, regeneriert den Säureschutzmantel der Haut nach der Plansch-Party am besten mit einer reichhaltigen Bodylotion oder einem kosmetischen Pflegeöl. Noch besser: Baden Sie in Öl. Spezielle Ölbäder verbinden die Fett- mit den Wasser-Molekülen und schleusen auf diese Weise schon während des Badens eine Extraportion Feuchtigkeit in die obersten Hornschichten.

Einfach dufte! Entspannung geht aber nicht nur über die Haut, sondern auch durch die Nase. Mikroskopisch kleine Duftmoleküle wandern nämlich über die Atemwege direkt ins limbische System, dem Emotionszentrum im Gehirn. Riechen wir etwas Gutes, entsteht Wohlbefinden. Ausgeklügelte Badezusätze nutzen diesen Effekt durch den gezielten Einsatz aromatherapeutischer Essenzen. Anregend wirken z. B. die Aromen von Kiefer, Minze und Rosmarin; Entspannung garantieren hingegen Lavendel, Jasmin und Melisse.

Gemütlicher geht’s nicht! Die ideale Zeit zum Abtauchen ist übrigens abends gegen 20 Uhr; morgens macht ein Bad unnötig müde. Tipp für mehr Gemütlichkeit: Rollen Sie ein kleines Handtuch zusammen und legen Sie es in Ihren Nacken. Wer gleichzeitig die Augen verwöhnen will, streut frische oder getrocknete Blütenblätter ins Badewasser. Die hübschen Gedanken kommen so von ganz alleine. Viel Spaß beim Träumen und Abtauchen!

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