Samstag, 21. September 2019

Endlich Frühling auf der Haut! Frühling ist Pflegezeit.

Ausgabe 2017.04
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Mit den kletternden Temperaturen steigen auch die Ansprüche der Haut. GESÜNDER LEBEN hat für Sie einen hübschen Frühjahrsputz der kosmetischen Art.


Foto: Can Stock Photo - yurok

 

Die milderen Temperaturen wirken sich positiv auf den Zustand der Haut aus. Denn während der kalte Winter der Haut Feuchtigkeit entzogen und ihren Säureschutzmantel hat löchrig werden lassen, streichelt die milde Frühlingsbrise die Haut wesentlich sanfter. Die Zellen können ihre schützende Talgschicht bewahren und werden durch den erhöhten Feuchtigkeitsanteil in der Luft zusätzlich gepflegt. Auf der anderen Seite bedeutet eine verbesserte Talg-Aktivität aber auch, dass die Haut zu glänzen beginnt, fettig wirkt und teilweise zu Mitessern neigt. Frühling bedeutet eben Veränderung. Und genau darauf sollte sich die Pflege nun einstellen.

Verwöhnprogramm

Duftboten des Frühlings
Feuchtigkeit tut nicht nur der Haut, sondern auch den vom Winter ausgetrockneten Schleimhäuten gut. Regelmäßige Dampf- und Inhalationsbäder sind Wohltaten für Geist und Körper. Einfach ein paar Tropfen ätherisches Blütenöl oder Duftessenz (z. B. Jasmin, Lilie oder Rose) in eine Schale mit dampfendem Wasser geben, Gesicht in den warmen (nicht kochenden!) Dampf halten und genießen. Die Aromen gelangen über die Nase direkt ins limbische System des Gehirns, das Zentrum für Emotionen. Und wenn es so schön nach Blüten duftet, kommen die Frühlingsgefühle ganz von allein.

Feuchtigkeit statt Fett: die neue Leichtigkeit. Gute Frühlingspflege will sein wie der Lenz selbst: leicht, locker und mild. Konkret bedeutet das: Je leichter die Textur der Pflegeprodukte nun ist, desto besser. Feuchtigkeit statt Fett – das ist die Pflegedevise des Frühlings. Winterlich cremige Texturen hindern die Haut nämlich nicht nur am Atmen, bei zu hohen Außentemperaturen können sie auch einen Hitzestau in der Haut erzeugen. Einen solchen Temperaturstau erkennt man an roten Flecken und einem glühenden Hautgefühl. Was die Haut in diesem Fall dringend braucht, ist eine erfrischende Hydropflege. Und keine Bange: Nur weil die neuen Frühlingstexturen besonders leicht sein sollen, heißt das nicht, dass sie nicht reichhaltig pflegen können. Je nach Hauttyp werden spezielle Wirkstoffe eingesetzt. Selbst gezielte Anti-Aging-Pflegestoffe können in eine zarte Konsistenz verpackt und der Haut damit in leichter Art und Weise zugeführt werden.

Kleiner Tipp für alle, die ihre dicken Wintercremes zunächst noch aufbrauchen wollen: Schwere Texturen werden etwas leichter, wenn man sie nicht pur verwendet, sondern mit ein paar Tropfen eines Feuchtigkeitsserums mischt.

Raus aus dem Winterschlaf: Beleben Sie die Zellaktivität! Doch der Frühling strotzt nicht immer nur vor Tatendrang. Auch die berühmte Frühjahrsmüdigkeit schlägt häufiger zu, als einem lieb ist. Und das nicht nur fühlbar, sondern oft auch sichtbar. Wenn der Teint blass, die Züge schlaff und auch die Miene alles andere als lebendig wirkt, ist es an der Zeit, die Haut aus ihrem Winterschlaf zu wecken. Ziel dieses frühlingsfrischen Weckdienstes ist es, die Durchblutung der Hautzellen zu verbessern. Ein erhöhter Blutfluss bewirkt in den Zellen eine optimale Versorgung mit Sauer- und Nährstoff, sodass sich nicht nur die Regeneration verbessert; sondern der Teint auch gleich viel rosiger strahlt. Zudem werden Schlackstoffe, die den Energiestoffwechsel der Zelle blockieren, zügiger abtransportiert. Der Effekt: Die hauteigene Abwehrkraft funktioniert besser, Stress und Umwelteinflüsse hinterlassen keine Spuren mehr, was bleibt, ist ein taufrischer Frühlings-Teint. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Regelmäßige Peelings wirken wie ein kleines Fitness-Programm. Zu Beginn der Sonnensaison können milde Peelings daher ruhig zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt werden. Und zwar nicht nur im Gesicht; auch der Body freut sich über eine kleine kosmetische Aufmunterung.

Kleiner Tipp für alle, die sich auf die Bikini-Saison freuen: Peelings oder Pflegeprodukte mit Wirkstoffen wie Koffein, Rosskastanie oder Silicium verbessern das Hautbild auch im Kampf gegen lästige Orangenhaut.

 

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Endlich Frühling auf der Haut! Frühling ist Pflegezeit.
Seite 2 Mit der Sonne um die Wette strahlen

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