Donnerstag, 22. Oktober 2020

Elixiere der Schönheit - Seren

Ausgabe 09/2012
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Was Seren alles können …
  • Problem: ungleichmäßiger Hautton
    Die Lösung: Exfolierende Seren arbeiten mit Vitamin A und Fruchtsäuren, welche die Haut minimal abtragen und so darunter liegende Hautschichten freilegen, sowie Flecken ausradieren und ein frisches Leuchten schenken. Aber Achtung: Solche Teint-Optimizer sollte man nur in der lichtarmen Jahreszeit verwenden, denn sie machen die Haut sonnenempfindlich.
  • Problem: Unreinheiten
    Die Lösung: Für zu Pickeln neigende Problemhaut gibt es dünnflüssige Helfer. Große Poren oder Fettglanz bekommen Seren mit Zink und Salicylsäure in den Griff.
  • Problem: sensible Haut
    Die Lösung: Bei sensibler Mimosenhaut, die zu Rötungen und Schuppen neigt, setzen Sie auf beruhigende Seren, die mit biologischen Pflanzenextrakten (z. B. Kamille, Quittensamen oder Rotklee) arbeiten.
  • Problem: müder Teint
    Die Lösung: Beauty-Elixiere mit Booster-Effekt enthalten Wirkstoffe wie Pfefferminze oder Mineralien, die die Mikrozirkulation anregen und dem Teint im Nu ein neues Strahlen schenken.
  • Problem: älter werdende Haut
    Die Lösung: Produkte mit „Botox-Effekt“ entspannen die Gesichtszüge z. B. mit Phytoextrakten aus Soja, Weizen, Sonnenblumen, Äpfeln und beugen so mimisch bedingten Lach- und Sorgenfältchen vor bzw. minimieren vorhandene.


Seren – so geht’s
. Seren sind hochwirksame Powerstoffe, allein angewandt aber zu speziell, um der Haut ein umfassendes Pflegegefühl zu vermitteln. Sämtliche Seren und konzentrierte Ampullenkuren sind daher stets dafür gedacht, in Kombination mit weiteren Pflegeprodukten verwendet zu werden. Die Art der Anwendung ist simpel: Vor jedem Eincremen (also morgens und abends) wird das Konzentrat auf die Haut gegeben und erst danach die eigentliche Pflegecreme verwendet. Würde man die Produkte in anderer Reihenfolge auftragen, könnte die stabile Cremeschicht den feinen Konzentraten ihren Weg in die Tiefe der Haut versperren. Eine Ausnahme bilden sogenannte Line-Filler-Seren (Falten-Auffüller). Diese arbeiten meist mit Substanzen wie Retinol oder Hyaluron, die die Feuchtigkeit in den obersten Hautschichten binden und diese von innen heraus aufpolstern und praller wirken lassen. Diese Produkte werden über der gewöhnlichen Pflege aufgetragen.

Seren: eine Gebrauchsanweisung
Erst sauber, dann Serum. Nur die gereinigte Haut ist optimal aufnahme-fähig für die hoch konzentrierten Wirkstoffe der Pflegebomben. Überall eincremen. Bei Verwendung der kosmetischen Luxusgüter sollten Hals und Decolleté nicht vergessen werden. Lieber nicht. Die Augenpartie gilt es beim Serum-Gebrauch auszusparen, da die hoch dosierten Wirkstoffe eventuell Reizungen hervorrufen könnten. Gute Grundlage. Wer der Haut ein- bis zweimal pro Woche ein Peeling gönnt, profitiert doppelt von den edlen Elixieren. Die Hornschicht wird durch die Abreibung nämlich extrem aufnahmefähig für Wirkstoffessenzen. Wärmewirkung. Nach dem Auftragen des Serums legen Sie die aufgewärmten Handflächen flach auf das Gesicht. Die Wärme weitet die Poren und lässt die Wirkstoffe noch weiter ins Hautinnere eindringen. Viel hilft nicht viel. Auch wenn die Versuchung groß ist, genügen wenige Tropfen vom edlen Nass, um die Haut intensiv zu versorgen. Wer zuviel aufträgt, riskiert ein krümeliges Hautgefühl.


Die passende Pflege. Seren funktionieren nur im Team mit einer passenden Tages- und Nachtpflege. Was die Abstimmung der Creme auf das Serum angeht, lohnt es sich, seiner Lieblingsmarke treu zu bleiben. Da sich Creme und Konzentrat wirkstoffmäßig meist ergänzen, haben sich Pflegeserien in der Abstimmung ihrer Produkte aufeinander eingestellt. Die Produkte optimieren sich gegenseitig. Wem es dabei auf Dauer zu mühsam oder vielleicht zu kostspielig wird, ein Serum in das tägliche Pflegeritual zu integrieren, setzt die konzentrierten Elixiere als gelegentliche Kur ein. Verwenden Sie einfach Ihr Lieblingsserum über einen Zeitraum von vier Wochen, pausieren Sie anschließend für die gleiche Dauer und beginnen Sie dann wieder von vorn.

Verzicht auf Tagescreme?
Seren wirken als pflegender Zusatz und werden daher grundsätzlich nicht ausschließlich, sondern immer in Verbindung mit einer Tagespflege verwendet. Eine Ausnahme gilt nur an extrem heißen Sommertagen. Sind die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass sich die Tagespflege zu schwer anfühlt, kann man sie durch ein Serum ersetzen. Eine schwere Cremeschicht würde die Haut unter solchen Umständen nur unnötig belasten.
Übersicht zu diesem Artikel:
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