Donnerstag, 23. Mai 2019

Dieser Tag gehört mir!

Ausgabe 2012/12-2013/01
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Gerade in hektischen Zeiten sollten Sie sich persönliche Ruheoasen schaffen, um neue Kraft zu tanken. GESÜNDER LEBEN zeigt, dass das auch in den eigenen vier Wänden möglich ist …

Foto: Can Stock Photo Inc. - CITAlliance Den beruflichen Ansprüchen gerecht zu werden, die Wohnung in Schuss zu halten, Hausaufgaben mit den Kindern zu erledigen und dann auch noch ein offenes Ohr für den Partner und Freunde zu haben, verlangt einem viel ab. Kein Wunder, dass das Bedürfnis nach Regeneration immer größer wird. Schließlich können hohe Leistungsanforderungen nur dann erfüllt werden, wenn Körper und Geist gesund und im Einklang bleiben. Wer für einen mehrtägigen Besuch in einem der zahlreichen Wellness-Tempel keine Zeit hat, kann auch sein Eigenheim in eine Wohlfühloase verwandeln. Meistens ist das selbst kreierte „Home-Spa“ sowieso viel effektiver als die geballte Ladung Wellness außer Haus, weil die jeweiligen Verwöhn-Programme viel regelmäßiger, portionsweise und mit Rücksicht auf die individuellen Vorlieben durchgeführt werden können. Oft reichen schon ein paar Stunden aus, um aufzutanken.

Gesunde Sauna. Wer sich den Traum einer eigenen Sauna erfüllt hat – mittlerweile sind die Holzkonstruktionen äußerst platzsparend –, gönnt sich nach einer gründlichen Dusche eine erste 15-minütige Entspannungseinheit im persönlichen Schwitzkasten, um im wahrsten Sinn des Wortes Dampf abzulassen. Dieser weist in der Regel Temperaturen zwischen 85 °C und 100 °C und eine Luftfeuchtigkeit zwischen fünf und zehn Prozent auf. Herzstück ist der mit Strom betriebene Ofen, der die darauf liegenden Steine erhitzt. Werden diese nun mit Wasser, dem auch Kräuteressenzen oder Duftstoffe hinzugefügt werden können, übergossen, bildet sich ein wohltuender Nebel, der die Luftfeuchtigkeit erhöht und für einen weiteren kräftigen Hitzeschub sorgt. Danach kühlt man sich ab und schließt eine ca. 25-minütige Ruhephase auf dem Sofa oder einer gemütlichen Liege mit Nackenrolle – am besten eingewickelt in ein vorgewärmtes Badetuch – an. Wiederholen Sie dieses Ritual zwei- bis dreimal. Die Vorteile: das Immunsystem wird gestärkt, der Blutdruck reguliert, die Gefäße trainiert, der Körper entschlackt und die Muskeln regeneriert.

Wellness-Tipps aus dem Kühlschrank
Teure Pflegeprodukte sind oft gar nicht notwendig, um sich ausgiebig zu verwöhnen. Viele Zutaten lagern daheim und müssen nur mehr noch gemischt werden.
  • Vitamin-Gesichtsmaske. Diese glättet und nährt. Ein Eigelb und 2 EL Weizenkeimöl vermengen, 1 TL Hefe fein zerbröseln und unter die Creme rühren. Die Maske so lange einwirken lassen, bis sie getrocknet ist. Danach gut abwaschen.
  • Bananen-Papaya-Gesichtspeeling. Dieses reinigt die Haut und versorgt sie mit Vitaminen. Dazu eine Banane und 3 EL Fruchtfleisch einer Papaya mit dem Pürierstab zerkleinern. 2 EL Honig und 2 EL Zucker unter das Mus rühren. Die Paste sofort auf Gesicht, Hals und Dekollté sanft einmassieren; Augen und Lippenpartie aussparen. Mit viel lauwarmem Wasser abwaschen.
  • Avocado-Fußpeeling. Das Fleisch von einer halben Avocado pürieren, 2 EL Maismehl und 3 EL grobkörniges Meersalz unterrühren. Die Füße mit dem Mix mit kreisenden Bewegungen einreiben und abspülen.
  • Kakaobutter-Fußmaske. 50 g Kakaobutter erhitzen, vom Herd nehmen und langsam zehn Tropfen Zitronenöl hineinträufeln. Die abgekühlte Creme großzügig auf die Füße auftragen. Baumwollsocken anziehen und 20 Minuten einwirken lassen.
  • Milchbad. Dieses spendet Vitamine und Mineralstoffe. Dafür 1 Liter Vollmilch und eine Tasse Honig ins Badewasser hinzufügen und genießen.


Geheimtipp Infrarot. Eine erschwinglichere Alternative bieten Infrarotkabinen, die in den unterschiedlichsten Größen und Designs angeboten werden. Auch Saunakabinen können auf Wunsch mit Infrarotstrahlern ausgestattet werden. Während soenannte. „Punktstrahler“ eine Tiefenwirkung dank Infrarot-C und Infrarot-B erzielen, arbeiten Flächenstrahler nur im Infrarot-C-Bereich, wodurch man sich aufgrund der niedrigen Abstrahltemperatur aber auch an den Wänden anlehnen kann. Der große Unterschied zu einer herkömmlichen Sauna: Die Infrarotstrahlung dringt direkt in den Körper ein und wird dort in Wärme umgesetzt. Die Folge: Schon bei Temperaturen von rund 40° C gerät man bei entsprechender Verweildauer ordentlich, aber kreislaufschonender, ins Schwitzen.  

Dampfbad – Wohltat für die Atemwege. Sie bevorzugen aber eigentlich ein Dampfbad? Auch dieser Luxus, den schon die alten Römer zu schätzen wussten, lässt sich in den eigenen vier Wänden – entweder mit kleineren Umbauarbeiten im Badezimmer oder dem Aufstellen von sogenannte „Dampf-Duschkombinationen“ – realisieren. Ein Kessel erzeugt dabei übersättigten Wasserdampf, der durch Röhren in den Baderaum eingeleitet wird und für Temperaturen zwischen 50° C und 55° C sorgt. Ähnlich wie bei der Sauna nimmt man sich für einen Badegang etwa eine Viertelstunde Zeit und achtet danach auf Abkühlung und eine Ruhephase. Besonders für die Atemwege ist das Dampfbad, das ebenfalls mit Duftstoffen (z. B. Menthol) angereichert werden kann, äußerst angenehm; darüber hinaus regt es den Kreislauf an, löst Muskelverspannungen, hilft bei rheumatischen Beschwerden und pflegt die Haut.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Dieser Tag gehört mir!
Seite 2 Trinken und Bewegung halten uns fit

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