Mittwoch, 23. Oktober 2019

Die neue Bein - freiheit

Ausgabe 04.2015
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Nach Monaten in dicken Strumpfhosen und schweren Stiefeln wollen Sie sich nun endlich wieder von Ihrer besten Seite sehen lassen. Wir machen winterblasse Beine und müde Füße fit für die Sandalensaison.


Foto: © Can Stock Photo Inc. - LanaKh

Dem Gesicht und der Frisur widmen wir Stunden und stets die volle Aufmerksamkeit. Doch wenn wir ehrlich sind, hört das kosmetische Engagement von der Gürtellinie abwärts abrupt auf. Vor allem in den kühlen Wintermonaten werden die Beine und Füße zu Stiefkindern der Pflege. Doch das rächt sich. Spätestens wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen damit locken, sich in Rock und Sandalen zu schwingen, kommt ans Licht, was über Monaten nicht an selbiger war: Die Haut der Beine ist blass und stoppelig. Die Füße trocken und verhornt. Und damit auch die Laune alles andere als sonnig. Jetzt hilft nur eines: weiterlesen!

Fröhlich abtauchen
Fußbäder erfrischen. Raue Füße brauchen eine kleine Wohltat, um gefügig zu werden. Fußbäder sind daher der ideale Auftakt unseres Pflegeprogramms. Sie dienen nämlich nicht nur der Entspannung, sondern sind ein wichtiger Part der Pflege. Vor allem wenn sich über den Winter starke Hornhaut an den Sohlen gebildet hat, sind Fußbäder Pflicht. Wer zu besonders hartnäckigen Hornstellen neigt, badet seine Treter am besten in reiner Milch. Erhitzen Sie hierfür circa 3 Liter Vollmilch und vermischen Sie sie anschließend mit einigen Spritzern Mandelöl. Füße, die für circa zehn Minuten in dieser Wohltat baden, tauchen samtpfoten weich wieder auf. Der pH-Wert von Milch ist nämlich dem der Haut sehr ähnlich. So kann das enthaltene Fett und die Feuchtigkeit besonders gut von den Zellen aufgenommen werden. Durch die Hitze und die Feuchtigkeit wird überdies die Hornhaut weich und leicht lösbar.

Samtpfotenpflege
Hornhaut richtig entfernen. Frisch gebadete Füße sind weich und bieten die besten Voraussetzungen, um Hornstellen sanft zu entfernen. Die oberste Regel im Kampf gegen ungeliebtes Horn lautet dabei: Wer zu grob vorgeht, wird bestraft. Horn hat nämlich auch positive, schützende Eigenschaften. Entfernt man zu viel davon, reagieren die betroffenen Stellen empfindlicher auf Druck (z. B. durch Schuhe), wodurch die Haut wiederum zu einer erneuten, verstärkten Hornproduktion angeregt wird. Nutzen Sie zur Glättung daher lieber spezielle Fußpeelings, anstatt verdickte Stellen mit schroffen Feilen zu bearbeiten. Auch eine hausgemachte Peeling-Packung wirkt Wunder. Hierfür mixt man einfach eine Tasse grobes Meersalz mit Olivenöl, massiert das Ganze in die Haut ein und spült nach zehnminütiger Einwirkzeit alles wieder ab. Kleiner Cinderella-Tipp: Sanft ätzende Fruchtsäuren lösen selbst die hartnäckigsten Hornstellen zuverlässig auf. Vor dem Peeling kann es daher hilfreich sein, stark verhornte Stellen mit dem Saft einer frischen Zitrone einzureiben.

Satte Salbung
Hautpflege für die Füße. Dicke Hornschichten zu entfernen, hat nicht nur einen optischen Nutzen. Auch was die Aufnahme und damit Wirksamkeit von Pflegeprodukten angeht, ist es wichtig, die störenden Hornschichten zu mindern, die eine nahezu undurchdringliche Barriere für wichtige Nähr- und Pflegestoffe darstellen. Unmittelbar nach der Hornentfernung ist die Haut besonders sanft und aufnahmefähig. Nun ist also der ideale Zeitpunkt für eine kleine Salbung. Bei Fußcremes hat man die Qual der Wahl: Nach langem Gehen oder Stehen empfehlen sich erfrischende Cremes mit Minze und Menthol. Sie wirken fast so prickelnd wie ein Bad aus Eiswürfeln. Gereizte Sohlen sehnen sich hingegen nach beruhigenden Salben mit Kamille. Während duftende Texturen mit Lavendel oder Kokosnuss unschönen Gerüchen vorbeugen. Tipp für besondere Verwöhnmomente: Tragen Sie die gewünschte Creme großzügig auf, umwickeln Sie die Füße anschließend mit Klarsichtfolie, legen Sie sich für eine Viertelstunde auf das Sofa und decken Sie vor allem die Füße warm ein. Unter der Folie entsteht so eine Art Treibhauseffekt: Durch die Wärme werden die Poren weit geöffnet und die Pflegestoffe können besonders gut einziehen.

Haarlos glücklich
Tipps für glatte Beine. Während man im Winter eine vernachlässigte Rasur hinter dicken Wäscheschichten verstecken kann, bringt der Frühling gnadenlos jede Shave-Panne ans Tageslicht. Übersehene Stoppeln, kleine Verletzungen oder schuppige Haut sind alles andere als ladylike. Eine gründliche Haarentfernung ist jetzt also Pflicht – aber gleichzeitig auch eine Frage des Typs. Denn nicht jeder Hauttyp kommt beispielsweise gut mit der Rasierklinge zurecht. Zwar ist die Nassrasur der schnellste (und schmerzfreiste) Weg, die Härchen loszuwerden, sie hinterlässt aber oft auch winzig kleine Verletzungen auf der Haut, die vor allem bei sensiblen Kandidaten zu Pusteln und Juckreiz führen können. Wer derartige Reaktionen kennt, sollte es vielleicht einmal mit der Epilation oder Waxing versuchen. Hierbei werden die Härchen samt Wurzel aus der Haut entfernt. Das Ergebnis hält mehrere Wochen, sodass man sich (anders als bei der Rasur) eine ständige Neu-Irritation spart. Kleiner Nachteil: Das Ausreißen der Härchen tut etwas weh. Um die Haut rasch zu beruhigen, helfen kühle, in Kamillentee getränkte Wadenwickel, die man unmittelbar nach dem Waxing oder Epilieren auf die Haut legt.

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