Montag, 16. September 2019

Der Sommer geht weiter

Ausgabe 09/2013
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Nur weil die Tage langsam kürzer werden, lassen wir uns die Stimmung nicht vermiesen! Der Sommer geht weiter. Und zwar mit brauner Haut, goldigem Haar und glücklicher Seele.


Foto: Can Stock Photo Inc. - tobkatrina

Wenn der Sommerurlaub langsam sein Ende nimmt, fühlt es sich an, als müssten wir „Wolke 7" verlassen. Vorbei scheint die Zeit, in der Natur und Teint in seidig goldenem Schimmer erstrahlen. Im Sommer sieht der Mensch einfach besser aus. Und ist auch besser drauf. Ohne viel dafür tun zu müssen. In den kommenden Herbsttagen müssen wir nach und nach auf die Unterstützung der Sonne verzichten. Deshalb aber schon jetzt in einen schönheitstechnischen Winterblues zu verfallen wäre deutlich zu früh.

Sommer vorbei, Haut k. o.!

Der sommerliche Bronzeteint sieht vordergründig entspannter und schöner aus, als er tatsächlich ist. Ein Blick hinter die Fassade verrät: Braune Sommerhaut dürstet nach Pflege und Streicheleinheiten. Denn durch die ständige UV-Bestrahlung der Sommermonate sind nicht nur Sonnenschäden entstanden, sondern meist ist auch ein Defizit an Pflege vorhanden. Selbst wer konsequent durch Sonnencremes der Strahlenbelastung vorgebeugt hat, konnte damit nicht verhindern, dass der Sommer seine Schattenseiten auf Haut und Haar hinterlässt. Denn neben den UV-Strahlen sind Hitze und Wärme besondere Belastungen für die Schönheit. Durch die Erwärmung verdunstet die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit. Trockenheit, Spannungsgefühle, Brenn- und Juckreiz sowie kleine Knitterfältchen treten bereits nach den ersten Sonnentagen des Jahres auf. Das Trügerische dabei ist, dass man die Schäden mit bloßem Auge zunächst nicht erkennen kann. Doch wird nicht bald reagiert, verhärten früher oder später die kollagenen und elastinen Fasern der Haut. Der Teint wirkt rau, ledrig, erschöpft und faltig. Und das jedes Jahr aufs Neue. Nur wer rechtzeitige und regelmäßige Spätsommer-Pflege betreibt, kann den Alterungsprozess bremsen.

 

Regeneration: So wichtig wie Prävention.

Sonnenbräune ist also bezaubernd, aber auch ein Zeichen dafür, dass die Haut gestresst und mit der eigenen Regeneration beschäftigt ist. In den beginnenden Herbsttagen muss sie entstandene Feuchtigkeitsdefizite ausgleichen, UV-Schäden erkennen, Antioxidantien aufrüsten und das Reparatursystem der Zellen bereitstellen. Gezielte Unterstützung von außen erleichtert dem Köper diese Prozesse und lässt die Haut nicht nur geschmeidiger, sondern langfristig auch schöner werden. Denn ohne Pflege würde die Sonnenhaut nicht schimmernd, sondern schuppig aussehen. Pflegende Cremes sind ein spätsommerliches Muss. Idealerweise unterstützt man die Haut nun mit besonderen Pflegestoffen, wie Hyaluronsäure, Aloe vera, Harnstoff, Aminosäuren, Glycerin, Gersten- und Weizenextrakten, die vor allem den Feuchtigkeitsverlust ausgleichen und die Zellen mit Wasser speichernden Molekülen durchtränken. Auf aufpolsternde oder straffende Pflege kann jetzt hingegen verzichtet werden. Bei einem ausgetrockneten Spätsommer-Teint genügt oft bereits die ausreichende Zufuhr von Feuchtigkeit, um kleine Trockenheitsfältchen und Spannungen von innen heraus wieder aufzupolstern. Jetzt ist übrigens auch ein guter Zeitpunkt für sogenannte De-Stress-Cremes. Sie arbeiten mit Vitamin E und C sowie besonders antioxidativ wirkenden Substanzen (z. B. Essenzen der roten Mikroalge) und wenden stress- und umweltbedingte Schäden von der Haut ab, damit sie sich in Ruhe regenerieren kann.

Spätsommerlicher Pflegetipp: Anders als in der Hitze des Sommers, verträgt die Haut jetzt reichhaltige, satte Salbungen mit Öl (z. B. reines Olivenöl, gesundes Mandelöl oder duftendes Kokosöl). Während solch schwere Konsistenzen die Hitze des Sommers in der Haut stauen würden, dienen sie jetzt als deckendes Schutzschild, das das Entweichen von Feuchtigkeit aus der Haut verhindert.

Make-up-Tipps für gesunden Sonnen-Look im Herbst
  •  Glänzender Grund. Das Besondere an Sommerhaut ist ihr sanfter, seidiger Schimmer. Im Sommer entsteht dieser verführerische Glow durch das leichte, aber permanente Schwitzen der Haut, das sie erfrischend kühlt und gleichzeitig schillernd aussehen lässt. Wer den Sommer-look nachschminken will, darf auf diesen Schimmer nicht verzichten. Matte, deckende Foundations sind daher tabu. Besser eignen sich getönte Gels oder Tagescremes, die die Haut zwar abdecken, aber gleichzeitig befeuchten und schimmern lassen.
  • Braun, bitte! Sonnegeküsste Haut ist vor allem eines: braun! Wenn für einen natürlichen Bronze-Look jedoch zu wenig Tageslicht vorhanden ist, helfen Sie mit Puder und Pinsel nach. Spezielle Bronzepuder werden großflächig auf dem Gesicht und Hals aufgetragen und zaubern in Sekundenschnelle einen erholten Urlaubsteint.
  • Lichtakzente setzen. Das Spiel mit Licht und Schatten bringt Sommer in den Look. Durch das Auftupfen von hellem Lidschatten unter den Brauenbogen oder in die inneren Augenwinkel leuchten die Augen, als würden sie in die Sonne blinzeln. Die Wangenknochen werden nun noch mit dunklem Rouge betont, um gezielte Schattenakzente zu setzen. Wer mag, kann das Leuchten des Teints noch verstärken, indem er ein paar Tropfen Öl (z. B. Olivenöl) auf der höchsten Stelle der Wangenknochen, den Lippen und unterhalb des Brauenbogens verreibt.
  • Weniger ist mehr. Ein sommerlicher Look lebt vom goldigen Teint allein. Das Make-up von Augen und Lippen sollte daher dezent ausfallen, um das Ergebnis nicht überladen wirken zu lassen. Ein paar Mascara-Striche und transparenter Lipgloss genügen.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Der Sommer geht weiter
Seite 2 Bräune verlängern

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