Mittwoch, 22. Mai 2019

Der schöne Weg zur Traumfigur

Ausgabe 2016.06/07

Kurze Kleidchen und feine High Heels machen Spaß. Noch mehr Freude hat man, wenn man in ihnen auch eine gute Figur macht. Die besten Beauty- und Pflegetipps für einen Sommerkörper in Bestform.


Foto: © Can Stock Photo Inc. - EpicStockMedia

Das ist die Wahrheit. Allerdings nur die halbe. Die andere Hälfte zur Traumfigur übernehmen kosmetische Tricks. GESÜNDER LEBEN zeigt, wie es funktioniert.
 
Bezaubernder Bauch: Pflege für die Mitte. Mit steigenden Sommertemperaturen rückt auch die Leibesmitte immer mehr in den Mittelpunkt. Bauchfreie Tops liegen in diesem Sommer wieder voll im Trend. Wer jetzt einen Vorzeigebauch anstrebt, braucht Disziplin und Know-how. Was viele nämlich nicht wissen: Stundenlange Sit-ups nützen bei Frauen nicht allzu viel. Es ist nämlich nicht die gerade, sondern die schräge Bauchmuskulatur, die eine weibliche Leibesmitte formt. Der sogenannte Transversus, also der schräge Bauchmuskel, verringert bei Kontraktion den Taillendurchmesser und formt so wundervoll weibliche 90-60-90-Kurven. Seitliche (statt gerader) Curls sind daher die erste Wahl beim Bauchtraining. Übertreiben muss man das Training trotzdem nicht. Als körperliches Gefühlszentrum wirkt ein weicher Bauch herzlicher als eine stahlharte Mitte. In China gilt der Bauch übrigens als größte Energietankstelle, da hier besonders viele Energiepunkte sitzen, die über die Meridiane mit den inneren Organen vernetzt sind. Wer seinen Bauch liebevoll streichelt und mit pflegenden Lotions salbt, sorgt nicht nur für ein angenehmes Wärmegefühl und tolle Haut, sondern stimuliert gleichzeitig den Energiefluss. Der Clou für die Figur: Sanftes Eincremen oder leichte Massagen lassen den Bauch etwas flacher werden. Grund ist die verbesserte Verdauung, die sich durch Massagen anregen lässt. Vor allem bei einem Blähbauch wirken Streicheleinheiten Wunder. Verwenden Sie dafür beruhigende Lotions mit Kamille, Mandelöl oder Aloe vera, um den Effekt zu intensivieren. Tipp: Im Wasserbad angewärmte Cremes wirken noch wohltuender.

Der perfekte Po: Pflege für die vier Buchstaben. Apfel- oder Birnenform? Das ist Geschmackssache. Nur in einem Punkt sind sich alle einig: Schön knackig muss er sein. Der Po zählt zu den größten und hübschesten Muskeln des Körpers. Und genau hierin liegt auch sein Vorteil: Wer fleißig ist, kann Form und Festigkeit seiner Kehrseite selbst bestimmen. Beim Training gilt es allerdings, individuelle Veranlagungen zu beachten: Wer eine flachen Po-Form hat, führt gezielte Kraftübungen (Ausfallschritte, Kniebeugen) durch, die etwas mehr Volumen ins Hinterteil zaubern. Wer dagegen von Natur aus mit runden Traumkurven bestückt ist, achtet darauf, dass selbige schön knackig bleiben. Kraftübungen sollten hier unbedingt mit Ausdauerelementen kombiniert werden, damit der Po nicht üppiger wird, sondern lediglich straff und strahlend bleibt. Ideal sind regelmäßige Rad- oder Stepper-Einheiten. Damit sich die runde Versuchung auch immer schön weich und streichelzart anfühlt, ergänzt man die sportliche Schweißarbeit mit regelmäßigen Beauty-Überstunden. Nicht nur durch häufiges und langes Sitzen, sondern auch durch das Tragen von engen Hosen neigt die Haut am Po nämlich zur Rauheit. In der Oberschenkelfalte entstehen manchmal sogar Rötungen. Treten diese auf, sollten die betroffenen Stellen frühzeitig mit beruhigender Wundsalbe behandelt werden, um weitere Reizungen zu verhindern. Für alle anderen gilt: Regelmäßige Body-Peelings halten die Haut am Po babyzart. Arbeiten Sie dabei mit mechanischen statt enzymatischen Peelings. Die groben Schleifgranulate tragen Verhornungen vorsichtig und dennoch gründlich ab. Damit sich das Ergebnis nicht nur weich anfühlt, sondern auch zum Anbeißen aussieht, greifen Bademoden-Models übrigens auf einen Trick zurück: Sie reiben ihren Allerwertesten und die Oberschenkelrückseiten mit pflegenden Ölen ein. Der Glanz des Öls lässt sie nämlich nicht nur straffer aussehen, sondern kaschiert Unebenheiten und schummelt so optisch ein bis zwei Kilos weg. Kokos- sowie Mandelöl wirken dabei besonders nährend und eignen sich für trockene Haut. Wer es etwas leichter mag, mischt das Öl mit einem Schuss reinem Aloe-vera-Saft; der versorgt die Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit. Um tief einziehen zu können, werden die Öle übrigens am besten nach dem Duschen auf die noch feuchte Haut aufgetragen.

Glatte Sache: keine Chance für Cellulite! Orangenhaut einfach weghungern? Das ist nicht nur mühsam, sondern vor allem ein Ammenmärchen. Orangenhaut hat nichts mit den Kilos auf der Waage, sondern vielmehr mit der Beschaffenheit des Bindegewebes zu tun. Cellulite entsteht dann, wenn sich Fettzellen ausdehnen und das Bindegewebe zu schwach ist, diesem Aufdunsen standzuhalten. Dann quetschen sich die Zellen durch das elastine Fasernetz hindurch und werden als Dellen an der Hautoberfläche sichtbar. Häufig ist ein Stau an Gewebsflüssigkeit schuld an den unschönen Dellen. Und hier hilft eine Entspannungskur! Gönnen Sie sich regelmäßige Massagen. Durch die Knetkuren wird die Mikrozirkulation im Hautgewebe angeregt, sodass sich Blockaden und Schlackstoffe lösen und so mit jeder Handbewegung regelrecht aus den Zellen herausgestrichen werden. Idealerweise verbindet man das tägliche Eincremen mit einer kleinen Mini-Massage. Wer alten Hausmitteln Glauben schenkt, der mischt einen Teelöffel Kaffeepulver in seine Bodylotion und lässt diese nach der Massage noch mindestens fünf Minuten einwirken. Erst wenn die Creme vollständig eingezogen ist, kann man die rückständigen Kaffeebrösel mit einem trockenen Handtuch abwischen. Das Kaffeepulver wirkt nicht nur peelend. Das Koffein ist auch dafür bekannt, die Vitalfunktionen des Körpers zu unterstützen und damit den Schlackstoff-Abbau zu intensivieren. Nach diesem Konzept arbeiten übrigens auch Anti-Cellulite-Cremes, die Koffein als Wirkstoff integriert haben. Auch Rosskastanie und Kampfer wirken anregend und entwässernd, weshalb sie gern in Figur-Pflegeprodukten verwendet werden. Tipp: Wechselduschen sind hart, aber wirksam. Beenden Sie daher am besten jedes Duschen mit einem kalten Guss. Der Wechsel aus heiß und kalt lässt das Fasergewebe der Haut zusammenziehen und so praller wirken.

Blickfang Busen: perfekte Kurvenpflege. Die geringe Anzahl natürlicher Talgdrüsen und die daraus folgende Neigung zu Trockenheit, Elastizitätsverlust und Knitterfältchen machen den Busen zu einem echten Pflege-Sensibelchen. Hinzu kommt, dass das Dekolleté häufig der direkten Bestrahlung durch Sonnenlicht ausgesetzt ist. Natürlich sieht so ein sonniger Blickfang bezaubernd aus; das UV-Licht schwächt jedoch die elastinen und kollagenen Fasern der Haut und raubt ihr die Festigkeit. Ein faltiges und schlaffes Hautbild ist die Strafe für zu häufiges und ungeschütztes Sonnenbaden. Täglicher UV-Schutz sollte daher nicht nur für die Geschichtshaut, sondern auch für das Dekolleté beherzigt werden. Am besten gibt man etwas von der normalen Gesichtscreme mit integriertem UV-Schutz auf den Busen. Es gibt auch spezielle Cremes für die Brust, die mit Wirkstoffen wie Tigergras, Soja-Proteinen oder Kombucha-Extrakt arbeiten. Sie regen die körpereigene Kollagenproduktion an und lassen den Busen optisch straff und prall wirken. Aber bitte nicht falsch verstehen: Busencremes bewirken keine Vergrößerung der Traumkurven. Wer sich mehr Volumen wünscht, muss zu anderen Mitteln greifen. Rouge und Bronzing-Powder sind beispielsweise solche Zaubermittel. Trägt man etwas davon entlang der Busenfalte auf, schummelt man optisch eine Körbchengröße hinzu.

Ästhetische Arme: Pflege zum Anpacken. Regelmäßige Kraftübungen wie Bankdrücken und Liegestütze sind für sexy Arme das beste Mittel. Viele Frauen scheuen aber die Kraftübungen aus Furcht vor üppigen Popeye-Oberarmen. Doch keine Sorge! Die weibliche Muskelstruktur und hormonelle Veranlagung verhindern von allein, dass maskuline Muskelberge wachsen. Die weiblichen Muskelfasen sitzen flacher und sind vielmehr dafür da, das Gewebe fest und die Haut straff zu halten. Wer trotzdem keine Eisen stemmen will, hilft eben anders nach. Gepflegte Haut mit einer gesunden Bräune lassen selbst untrainierte Arme im Nu hinreißend aussehen. Selbstbräunende Cremes sind der sicherste und schnellste Weg zum schlanken Sonnen-Look, doch gerade an den Armen nicht immer leicht aufzutragen. Die raue Haut am Ellenbogen nimmt den Selftan besonders schnell an und färbt sich dunkler als die übrige Haut. Vermeiden lassen sich solche Ungleichheiten, wenn man die Hornstellen zuvor mit einer dünnen Schicht Vaseline einschmiert. Vorsicht gilt auch bei den Achselhöhlen und den Innenseiten der Arme. Hier wird das Eincremen oft vergessen, was ein fleckiges Ergebnis nach sich zieht. Denken Sie also unbedingt an alles. Nur nicht den ganzen Tag an Ihre Figur. Sonst verpassen Sie noch den wichtigsten Teil des Sommers. Und der findet nicht im Badezimmer, sondern im Freibad, am See oder Meer statt. Nichts wie raus!

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