Dienstag, 22. Oktober 2019

Der Duft des Frühlings

Ausgabe 04/2012
Einen Blumenstrauß zum Muttertag? Wie langweilig! Hat Ihre Mutter nicht mehr verdient? Vielleicht ein ganzes Meer aus bunten Blüten, samt blumigen Odeurs? Wir stellen die besten Parfums des Frühlings vor.

Foto: iStock - Goldmund Lukic
Unsere Natur ist ja – dem Volksmund nach – auch eine Mutter. Wahrscheinlich hat sie deshalb ganze Unmengen an bezaubernden Blumen, bunten Blüten und betörenden Düften erschaffen. Sie weiß eben, was Mütter mögen. Aber auch, was alle anderen Frauen lieben. Nämlich: die blumigsten Aromen, die die Natur zu bieten hat. Am besten zum Sprühen. Und noch besser: als Geschenk. Natürlich kann man auch mit einem Blumenstrauß beeindrucken. Mit blumigen Duftgebinden aber sicher noch mehr! Mit bunten Frühlingsdüften macht man jeder Frau eine Freude – vorausgesetzt, man trifft genau das Odeur, das Madame am liebsten riecht. Nicht jede Blume passt schließlich zu jeder Frau. Und zu jeder Mutter erst recht nicht. Kompliziert? Keineswegs! Mit unserem Geruchsguide an herrlichen Blumendüften finden Sie sicher das passende Geschenk. Oder machen sich selbst eine Freude …

Jasmin: Harmonie pur
Jasminblüten riechen intensiv, süß und etwas nach Honig. Insgesamt versprühen sie ein sehr weibliches Duftbild. Für sportliche Frauentypen sind Jasmin- Odeurs weniger ansprechend als für feminine, aber jung gebliebene Damen. Schade eigentlich. Denn ihre Wirkung hat durchaus einen recht sportlichen Charakter. Man sagt dem Jasminduft nach, dass er den Gerechtigkeitssinn fördert und uns entspannter werden lässt. Einer Studie der Universität Bochum zufolge reagieren manche Menschen sogar so stark auf Jasminduft, dass es der Wirkung schwacher Antidepressiva gleichkommt. Versuchen Sie es doch mal: Tragen Sie Jasmin-Parfum auf, wenn Sie vorhaben, sich mit Ihrem Liebsten zu versöhnen. Oder: Verschenken Sie Jasmin-Armomen, wenn Sie wollen, dass Ihre Liebste Ihnen verzeiht. Noch ein Tipp: Da Jasmin besonders intensiv riecht, sollten Sie diesen Duft nur in Verbindung mit einer neutral duftenden Bodylotion tragen, damit sich die Aromen nicht unangenehm vermischen.

Rosen: duftende Diven
Vornehme Frauen brauchen einen Duft, der ihre Sinnlichkeit unterstreicht. Und was könnte dabei besser funktionieren als ein paar frische Spritzer eines erhabenen, eleganten und erotisierenden Parfums? Rosendüfte sind dazu perfekt geeignet. Keine andere Blume verbindet den reizvollen Zwiespalt zwischen lieblicher Unschuld (sie wird vor allem weißen Rosen nachgesagt), glühender Leidenschaft (rote Rosen sind Liebe pur) und dorniger Verletzungsgefahr so gut wie die Rose. Ja, das Spiel mit dem Feuer ist herrlich – rosig und dornig zugleich. Um die Wirkung ihres Odeurs bestmöglich zu entfachen, sollten Sie den Duft übrigens dort auftragen, wo das Blut unmittelbar unter der Haut pulsiert, also am Handgelenk und hinter den Ohren.

Iris: kreative Aromen
Im Lateinischen bedeutet der Name der Iris so viel wie Regenbogen. Auf die gleichnamige Blume bezogen, soll dieser auf ihre besondere Farbenvielfalt hinweisen. Die knalligen Couleurs sind aber nicht alles, was an der Duftpflanze facettenreich ist. Auch die Aromen der Einzelblüte duften so vielseitig, wie sonst nur ein ganzes Meer aus Blüten. Das Odeur wirkt dabei insgesamt hell und frisch, dennoch lieblich und blumig. Irisnoten wecken die Lebensgeister – und wollen auch so getragen werden. Parfums mit Irisnoten sind etwas für aktive (Geschäfts-)Frauen. Und sollten übrigens eher am Tage oder zu einer Party, nicht aber zu einem gemütlichen Dinner getragen werden. Ihre Lebendigkeit steckt nämlich an. Im Alltag oder Job verleihen Irisaromen Flügel. Nicht umsonst galt die Blüte zu allen Zeiten als Quelle der Inspiration. Ihre erste Abbildung kann man übrigens auf einer Freske im Palast von Knossos auf Kreta bewundern Limitiert: „Iris & Lady Moore“ (1.700 v. Chr.).

Pfingstrose: der Duft des Geldes
Bei Pfingstrosen ist die Typfrage klar: Junge, lebendige Luxus-Ladies lieben den Duft der üppigen Blüten. Denn Pfingstrosen sind nicht nur hübsch, sie sind auch hilfreich. Jedenfalls, wenn man alten Überlieferungen glaubt. Danach wurden nämlich diejenigen, in deren Garten üppige Pfingstrosen erblühten, mit Reichtum und Wohlstand belohnt. Pfingstrosen riechen also nach Geld. Der Duft von Pfingstrosen (die übrigens ab Mai ihre üppigen Blüten tragen) gilt zudem als jugendlich, rein, frühlingshaft und vor allem intensiv. Wer auf Düfte empfindlich und schlimmstenfalls mit Kopfschmerzen reagiert, sollte die Aromen der „Rose ohne Dornen“ also meiden. Für alle anderen gilt: Sprühen Sie, was das Zeug hält! Vielleicht macht es reich? Vielleicht riecht es auch einfach nur gut. Das wäre doch auch schon was!

Aktuelle Ausgabe & E-Paper


cover 2019-10 130x173

Aktuelles Heft 10/2019

Die nächste Ausgabe erscheint am 8. November

 

Unsere Ausgabe 09/2019 als E-Paper Lesen!

Aktuelle Online Umfrage

Spielen bei Ihnen beim Backen gesundheitliche Überlegungen eine Rolle?

Kontakt

  • Gesünder Leben Verlags GmbH
  • Johann Strauss Gasse 7/2/5
  • 1040 Wien, Österreich

Information