Freitag, 22. Februar 2019

Ciao Sommer! Hallo Pflege!

Ausgabe 2016.09
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Nach dem Sommer ist vor der Pflege. Denn nachdem die Seele in der Sonne baumeln konnte, ist nun die Haut dran: Höchste Zeit für Erholung im Badezimmer!


Foto: © Can Stock Photo - savageultralight

UV-Strahlen schädigen schließlich die Haut. Das ist hinlänglich bekannt. Was aber viele unterschätzen, ist die Tatsache, dass UV-Strahlung nicht die einzige Sünde des Sommers ist. Denn neben den UV-Strahlen ist es vor allem die Wärme, die zwar das Gemüt gestreichelt, der Haut aber mächtig zu schaffen gemacht hat. Durch die Erwärmung verdunstet die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit. Trockenheit, Spannungsgefühle, Brenn- und Juckreiz sowie kleine Knitterfältchen sind die typischen Folgen des Sommers. Das Trügerische dabei ist, dass man die Schäden mit bloßem Auge zunächst (!) nicht erkennen kann. Wird jedoch nicht jetzt reagiert, verhärten früher oder später die kollagenen und elastinen Fasern der Haut. Der Teint wirkt rau, ledrig, erschöpft und faltig. Und das jedes Jahr aufs Neue. Nur wer rechtzeitige und regelmäßige Spätsommer-Pflege betreibt, kann den Alterungsprozess bremsen. Warten Sie also nicht länger. GESÜNDER LEBEN zeigt die wichtigsten Pflegeschritte für das früh-herbstliche Schönheitsprogramm!

Durst löschen
Feuchtigkeit ist nie so wichtig wie jetzt. Stellen Sie Ihre Pflege darauf ein: Statt reichhaltiger Texturen sind nun wässrige Gels an der Reihe. Idealerweise unterstützt man die Haut nun mit besonderen Pflegestoffen, wie Hyaluronsäure, Aloe vera, Harnstoff, Aminosäuren, Glycerin, Gersten- und Weizenextrakte, die vor allem den Feuchtigkeitsverlust ausgleichen und die Zelle mit wasserspeichernden Molekülen durchtränken. Die Belohnung: Trockenheitsbedingte Knitterfältchen werden im Nu geglättet; die Haut wirkt wieder praller und lebendiger.

Wasser marsch!
Feuchtigkeit ist bei spätsommerlicher Pflege das A und O. Weil trockene Haut hydratisierende Pflege aufsaugt wie ein Schwamm, reicht es aber oft nicht aus, wenn sie lediglich morgens und abends mit Pflege durchtränkt wird. Idealerweise gelingt es einem, das Hydroniveau der Haut über den Tag verteilt konstant zu halten, damit die Zellen einmal wieder gründlich gesättigt werden. Regelmäßiges Nachcremen wäre hierfür der optimale Weg; ist in der alltäglichen Praxis aber kaum möglich. Alternativ kann man mit erfrischenden und befeuchtenden Hydrosprays arbeiten: Mischen Sie dafür in einer Sprühflasche einen Teil nährendes Gesichtswasser, einen Teil stilles Mineralwasser und einen Teil Kokoswasser und benetzen Sie damit alle ein bis zwei Stunden die Gesichtshaut. Der nasse Pflegenebel kann auch über dem Make-up aufgetragen werden. Er zieht schnell ein und hält den Hydrogehalt der Haut in Balance, ohne dabei zu kleben.

Pflege-Pause
Gönnen Sie der Haut ein bis zwei Wochen, in denen sie ausschließlich Feuchtigkeit tanken kann. Verzichten Sie in dieser Zeit auf Spezial-pflegen (z. B. Straffungscremes, mattierende Pflege oder Ähnliches). Erst wenn das Hydroniveau der Haut wieder vollständig aufgebaut ist, sind die Zellen bereit für weitergehende Pflege. Idealerweise nützen Sie diese Zeit für regelmäßige Feuchtigkeitsmasken. Bei extrem trockener Haut können die Masken ruhig als tägliche Kur angewendet werden.

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