Donnerstag, 21. November 2019

Blasse Winterhaut, ade!

Ausgabe 02.2015
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Der Winter ist dunkel, kalt und trist. Und er hinterlässt einen ebenso müden, leblosen Teint. Deshalb finden Sie hier die besten Wiederbelebungs-Strategien für gefrustete, gefrostete Winterhaut.


Foto: © Can Stock Photo Inc. - iconogenic

 

Der Winter ist grau. Und in dieser Eigenschaft leider ziemlich ansteckend. Der Blick in den Spiegel zeigt blasse Mienen, fahle Züge und dunkle Schatten unter den Augen. Mangelndes Sonnenlicht und trockene Heizungsluft gehen an keinem Teint spurlos vorbei. Doch wer jetzt aufgibt, hat verloren. Zeigen Sie es dem Spiegelbild – und machen Sie das Original mit einem Ausgleichsprogramm strahlend schön und topfit für das Frühjahr.  Hier geht’s der Sonne entgegen – sicht- und spürbar.

Wohlfühl-Tipp Eine Mini-Massage …
… wirkt belebende Wunder auf den Teint. Zuerst auf den Brauen nach außen streichen, dann auf dem Jochbogen zurück und über die Wangen zu den Ohren. Wer das mehrmals am Tag wiederholt, kann nur strahlen.

Augen auf: Beautystrategien für einen strahlenden Blick. Die Pupillen sind klein, die Lider geschwollen, die Haut von der Heizungsluft ausgedörrt und faltig. Mit diesem Anblick macht man dem Lenz keine schönen Augen. Für mehr Strahlkraft in wintermüden Augen hilft nur der Griff in die kosmetische Trickkiste. Kühle Kompressen lassen Rötungen im Nu verschwinden. Dafür wird einfach ein Kamillenteebeutel in heißem Wasser ziehen gelassen, ausgewrungen, zehn Minuten im Kühlfach gelagert und anschließend auf die gereizten Augen gelegt. Ist die Augenpartie aber nicht nur gereizt, sondern auch geschwollen, wählt man Schwarztee statt Kamille. Er enthält Koffein, das die Durchblutung der Haut und damit den Abtransport von Schlackstoffen anregt. Und damit es künftig gar nicht erst wieder zu kleinen Kaninchenaugen kommt, beugen Sie vor: Raumbefeuchter (oder einfach eine Schale voll Wasser auf die Heizung stellen) halten den Hydrogehalt der Luft konstant und verhindern gereizte Reaktionen der Schleimhäute.

Gute-Laune-Tipp Aromadusche
Ausstrahlung ist eine Frage der Stimmung. Am besten duschen Sie daher mit Duschbädern, die nach exotischen Aromen wie Melone oder Mango duften. Das bringt Urlaubslaune in die Seele – und ein Lächeln ins Gesicht.

Adieu, Augenringe. Dunkle Augenschatten entstehen, wenn sich Blut in Hautgefäßen staut. Da die Haut im Bereich der Augen sehr dünn ist, sind Stauungen hier besonders gut zu erkennen. Eine derart gestörte Zirkulation ist in vielen Fällen ein Indiz für einen Flüssigkeitsmangel im Körper. Trinken Sie über den Tag verteilt mindestens zwei bis drei Liter Wasser. Nur so wird die Zirkulation jeglicher Körperflüssigkeiten in Schwung gehalten und Ablagerungen vermieden.

Beauty-Tipp Wie man sich bettet ...
... so liegt man nicht nur. So wacht man am nächsten Morgen auch auf. Wer den Kopf durch ein zusätzliches Kissen etwas höher lagert, verbessert den Abfluss von Lymphflüssigkeit und beugt geschwollenen Augen vor.

Frische Luft für einen frischen Teint. Ein fahler Teint ist ebenfalls ein Zeichen mangelnder Bewegung im Gewebe. Je aktiver das Stoffwechselsystem ist, desto besser funktioniert die Durchblutung und Zellaktivität, sodass der Teint rosig schimmert und sich die Hautzellen schneller erneuern. In den Wintermonaten läuft die Stoffwechselaktivität jedoch von Natur aus auf Sparflamme. Sauerstoffmangel und Stress drosseln zusätzlich die Durchblutung, der rote Blutfarbstoff und Sauerstofftransporteur Hämoglobin schimmert nicht mehr so gut durch die Haut und der Teint wirkt durchsichtig. Mangelndes Sonnenlicht und fehlende Bewegung tragen den Rest zum Erlöschen der Leuchtkraft bei. Was hilft? Frische Luft! Los geht’s: Fenster öffnen, zehn Kniebeugen machen und dabei Frischluft tanken. Wer mehr Zeit hat, geht regelmäßig spazieren. Täglich eine halbe Stunde frische Winterluft wirkt besser als eine ganze Stunde Beautyprogramm.

Make-up-Tipp Kräftige und dunkle Farben …
… in Rouge, Lippenstift und Eyeshadow betonen die Blässe unnötig; watteweiche Pastelltöne hingegen bringen ein softes Strahlen ins Gesicht und sind daher die schönsten kosmetischen Frühlingsboten.

Eisiges Erwachen. Die Haut muss aus ihrem Winterschlaf geweckt werden. Nur wenn die Aktivität der Zellen wieder auf Touren läuft, wirkt der Teint lebendig. Wasser – vor allem kaltes – ist die Geheimwaffe für einen kosmetischen Weckdienst. Denn Wechselduschen für Gesicht und Körper sind wie Sport für die Haut. Wichtig dabei: Beginnen Sie mit warmem Wasser und enden Sie mit der Kaltstufe; insgesamt wird doppelt so lange warm wie kalt geduscht.

Bräunungstipp Essen Sie sich schön!
Die Sonne ist nicht die einzige Energiequelle, die dem Teint Farbe verleiht. Auch einige Lebensmittel, die reich an Betakarotin sind, hinterlassen bei ausreichendem Verzehr einen goldigen Schimmer auf Ihrer Haut. Karotten, Mangos und rote Paprika gehören daher in jede schönheitsbewusste Beauty- Küche.

Peelings: richtig rubbeln. Das Bewegungsprogramm für müde Haut geht in die zweite Runde. Und zwar mit belebenden Rubbelkuren. Peelings sind die idealen Weckboten des Frühlings. Diese schnellen Schönheitshelfer arbeiten dabei entweder mit mechanischen Schleifgranulaten oder sanft ätzenden Säuren. In beiden Fällen wird der gleiche Effekt erzielt: Die oberste Schicht der Haut wird abgetragen, sodass darunter liegendes, junges Gewebe zum Vorschein kommt. Diese Schälung mag zunächst rabiat klingen, ist aber ein natürlicher Prozess. Die obersten Schichten der Haut sind verhorntes Material, das von Zeit zu Zeit ohnehin von allein abgestoßen wird. Kosmetische Peelings arbeiten sanft und entfernen nur solche Partikelchen, die sich ohnehin bald von selbst lösen würden. Der Effekt: Der Grauschleier, den die alten Hornzellen hinterlassen, löst sich und ein rosiges Hautbild hat Gelegenheit zum Leuchten.

Express-Tipp Ciao, Augenringe!
Wer den unschönen Augenschatten mit Sofortwirkung zu Leibe rücken will, greift zu einem Geheimtrick: Zerdrücken Sie die Oberfläche frischer Rosenblätter vorsichtig mit einem Teelöffel und legen Sie die Blätter für zehn Minuten auf die dunklen Stellen. Die ätherischen Öle der Königsblume haben eine zusammenziehende Wirkung, sodass sich die Blutgefäße verengen und die Stauungen herauspressen.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Blasse Winterhaut, ade!
Seite 2 Durstige Haut

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