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Entspannungsübungen
Strichmännchen zeichnen
Das ist keine Entspannungsübung im klassischen Sinne.
Wer von uns hat nicht schon mal ein Strichmännchen irgendwo hin gekritzelt. Dazu muss man keine künstlerische Ader haben. Nun kann man das Strichmännchenzeichnen (oder Spiralen, Unendlich-Zeichen etc.) nutzen, sich zu entspannen.
Das klingt jetzt vielleicht ein wenig seltsam und Sie werden sich fragen, wie das gehen soll. Nun, manchmal sind es Kleinigkeiten, die uns entspannen lassen. Und dazu zählt auch eine solche simple Tätigkeit wie Strichmännchen zeichnen.
Nehmen Sie sich – z.B. in der Arbeit - fünf Minuten Zeit. Sie sollten dabei aber sicher sein, dass Ihr(e) Vorgesetzte(r) außer Reichweite ist.
Fangen Sie dann mit dem Zeichnen solcher Männchen an. Legen Sie dabei aber keinen Anspruch auf gutes Gelingen. Gerade dieses Weglassen jedes Leistungsanspruches und diese an sich monotone Tätigkeit führen zum Entspannungseffekt. Die Gedanken beruhigen sich.
So banal diese Tätigkeit auch erscheinen mag, es lässt sich wunderbar dabei entspannen.
Geführte Entspannung
Es gibt, um das Angebot an Entspannungsübungen zu erweitern, die Möglichkeit, CDs mit Entspannungsmusik und geführten Traumreisen zu erstehen. Legen Sie sich zum Hören einer solchen CD bequem hin und schließen Sie die Augen. Lassen Sie sich voll und ganz auf das Gesprochene ein und entspannen Sie sich.
Das Tanzbein schwingen
Nichts ist entspannender, als ein flottes Tänzchen. Legen Sie Ihre Lieblingsmusik auf, schaffen Sie sich Platz und tanzen Sie! Alles ist erlaubt, Nichts sollte Ihnen peinlich sein.
Wenn Sie danach ausgepowert auf die Couch sinken, werden Sie sich so entspannt fühlen wie schon lange nicht mehr.
Regen
Regen ist nicht nur schlecht. Er reinigt auch und klärt ungeordnete Verhältnisse.
Für diese Übung stellen Sie sich einen wunderschönen Stein vor, der für Ihr Inneres steht. Leider ist dieser Stein verschmutzt mit Sorgen, schlechten Gedanken und Stress. Doch Hilfe naht.
Lassen Sie nun in Ihren Gedanken einen Regenguss starten. Zuerst wenige Tropfen, dann immer mehr. Mit jedem Tropfen werden die üblen Verschmutzungen weggewaschen und schließlich erstrahlt der Stein in altem Glanz und voller Schönheit.
Genießen Sie den Anblick Ihres Seelensteins und erfreuen Sie sich daran, dass er wieder rein und glänzend ist.
Der böse Brief
Ein Streit oder der Ärger über eine Person kann auch ein Stressauslöser sein. Ein wirkungsvolles Mittel, den Ärger abzubauen, besteht darin, einen Brief an die Person zu schreiben.
Bringen Sie Ihren Ärger zu Papier. Verwenden Sie ruhig alle Schimpfwörter, die Ihnen einfallen. Schreiben Sie drauf los – einen wirklich bösen Brief.
Geben Sie ihn dann in ein Kuvert. Aber bitte nicht abschicken und möglichst gut verstecken.
Das Schreiben ist ein befreiendes Gefühl. Der Ärger wird zwar nicht ganz verschwinden, aber auf ein Minimum reduziert und man entspannt.
Ein weiterer Vorteil beim Schreiben besteht darin, dass man ein bisschen Abstand zum Problem gewinnt. Dadurch fallen einem oft Lösungen ein, oder lassen einen das Problem von einer anderen Seite sehen.
Auspowern
Vielleicht verbringen Sie auch den größten Teil Ihrer Arbeit am Schreibtisch. Dann kommt die Bewegung in der Regel zu kurz.
Versuchen Sie Folgendes
:
Wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen, machen Sie Liegestützen oder springen Sie auf der Stelle mit nach oben schwenkenden Armen, bis Sie nicht mehr können. Dann eine kurze Pause und das Gleiche nochmals.
Nachdem Sie richtig ausgepowert sind, legen Sie sich irgendwo hin und schließen Sie die Augen.
Spüren Sie Ihre Muskeln, die sich entspannen. Die Gedanken werden ruhiger. Ein wohliges Gefühl der Entspannung durchströmt Ihren Körper.
Mit diesem Auspowern und dem nachfolgenden Ruheliegen tun Sie nicht nur etwas für Ihre Entspannung, sondern auch für Ihre Fitness und somit auch für die Gesundheit.
Der Entspannungsbaum
In der Natur fällt es besonders leicht, seine Akkus wieder aufzuladen. Suchen Sie sich für diese Entspannungsübung ein angenehmes Plätzchen unter einem schattenspendenden Baum.
Suchen Sie sich Ihren Baum! In der Stadt ist es nicht ganz so einfach. Aber auch dort gibt es in der Regel Parks, wo man sich auf einer Decke unter einen Baum setzen kann.
Machen Sie es sich darunter gemütlich, schließen Sie die Augen, spüren Sie die Sonnenstrahlen, welche durch die Blätter blitzen, lauschen Sie dem Rascheln der Blätter und hängen Sie schönen Gedanken nach.
Machen Sie es sich zum Ritual: Immer, wenn Sie Entspannung und neue Energien brauchen, suchen Sie Ihren Baum auf. Sie werden auch merken, dass in Stresszeiten nur der Gedanke an Ihren Baum angenehme und damit stressabbauende Gedanken hochkommen lässt.
Ihr Auftritt bitte!
Nach einem anstrengenden Tag fällt das Abschalten schwer. Zu viele Gedanken schwirren noch durch den Kopf. Es gibt es ja viele Entspannungsübungen, die uns helfen wieder runterzukommen, ruhiger zu werden.
Nun gibt es eine Entspannungsübung, die aber selten als solche gesehen wird: Singen!
Probieren Sie es selber! Sie müssen kein großartiger Sänger oder eine talentierte Sängerin sein – das spielt überhaupt keine Rolle. Es geht rein um das Singen.
Mir hat das immer sehr geholfen. Wenn ich nach einem hektischen Arbeitstag nach Hause gekommen bin, habe ich es mir auf der Couch oder im Bett so richtig gemütlich gemacht. Kopfhörer auf, Lieblingsmusik an und dann mit voller Inbrunst mitgesungen – und ich bin wahrlich kein guter Sänger, fragen Sie meine Familie.
Zehn Minuten haben gereicht (und der Familie auch), und ich war völlig entspannt, ruhig und die gute Laune ist wieder zurückgekommen. Der Gedankenfluss hat sich beruhigt und ich konnte damit den stressigen Arbeitstag gut hinter mir lassen.
Die positiven Wirkungen von Singen wurden schon mehrfach in Studien nachgewiesen.
Beim Singen wird dem Körper und damit unserem Gehirn mehr Sauerstoff zugeführt. Bei entsprechenden Liedern bzw. Musik findet auch eine Verlangsamung der Atmung statt, was wiederum zur entspannenden Wirkung führt.
Und noch was: Beim Singen von Lieblingsliedern werden Glückshormone ausgeschüttet. Man bekommt also gute Laune, die Stimmung hebt sich.
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