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Zum einen verbraucht Training zusätzlich Kalorien. Zum anderen beeinflusst ein erhöhter Energiestoffwechsel nach Trainingsende die Gewichtsreduktion. "Denn es werden mehr Kalorien verbraucht, und damit wird weniger überschüssige Energie im Fettgewebe abgespeichert."
Dieser "Nachbrenneffekt" stellt sich nach Krafttraining beziehungsweise Ausdauertraining ein, wenn intensiv genug trainiert wird. In beiden Fällen bleibe der Energieumsatz in Ruhe um bis zu 24 Stunden erhöht, erläutert der Sportwissenschafter. "Beim Krafttraining ist dieser Effekt stärker ausgeprägt."
Bezüglich der Trainingsintensität gilt: Beim Krafttraining wird mehr Energie verbraucht, wenn statt Zirkeltraining - also Übungen mit einem Satz - ein Krafttraining mit mehreren Sätzen stattfindet. Dabei ist es für den Freizeit- oder Breitensportler nicht relevant, ob ein begleitendes Ausdauertraining vor oder nach dem Krafttraining erfolgt.
In Kombination mit einer angepassten Ernährung ist Haab zufolge empfehlenswert, beim Krafttraining an Geräten eine Übung acht- bis zwölfmal zu machen und sie danach zweimal zu wiederholen. Alternativ bietet sich ein 60-minütiges Ausdauertraining wie Radfahren, Crosstrainer oder Joggen an.
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