Samstag, 19. Mai 2012

Fitfood und Faschingskrapfen

Ausgabe 02/2012
Februar ist Krapfenzeit.

Foto: Markus Tedeskino Das Niederträchtige dabei ist, dass die kleinen Kalorienbömbchen wie von selbst ihren Weg in die Büroküche, auf Konferenztische und zum eigenen Schreibtisch finden. Kann man da wirklich verzichten?

Aber sicher. Schließlich haben wir uns für das neue Jahr so einiges vorgenommen: Die Kilos sollen purzeln. Mehr Obst und Gemüse soll auf den Teller. Es lebe die Disziplin und die guten Vorsätze.

Doch die Realität sieht leider anders aus und spätestens nach dem zweiten Krapfen hat uns das schlechte Gewissen gepackt. Die fettgebackenen „Gesellen“ mit schneeweißem Köpfchen haben köstlich geschmeckt. Die Krapfensucht hat uns erneut erwischt. Schließlich ist nur einmal im Jahr Fasching, sind unsere guten Vorsätze nun dahin?

Nein, nein – keinesfalls will ich Ihnen den Faschingskrapfen nun ausreden. Ganz im Gegenteil! Mein Fitfood-Tipp des Monats: Geben Sie sich dem Faschingskrapfen einmal so richtig hin. Vorher bitte zwei Stunden in gehobenem Tempo spazieren gehen. Danach zelebrieren Sie den Krapfenevent! Nehmen Sie nur den besten Faschingskrapfen den Sie finden. Genießen Sie ihn, dann haben Sie bereits nach einem Krapfen Ihr Verlangen gestillt und das Thema Versuchung kann abgehakt werden.

Ihr Thomas Sixt, Koch & Ernährungsberater

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