Foto: Wikimedia © T.Voekler
Rucola (Rauke) ist eine alte Kulturpflanze aus dem Mittelmeerraum. Schon die Römer schätzten sie aufgrund ihres herben Geschmacks und des hohen Ölgehaltes ihrer Samen.
Hauptanbaugebiet: Heute wird dieser Salat weltweit angebaut, von Italien und Frankreich über Ägypten und Sudan bis nach Südamerika. Rucola lässt sich sehr gut im Gemüsebeet oder im Pflanzenkisterl für den Eigenbedarf anbauen.
Angebot: Mittlerweile gibt es Rucola fast ganzjährig und überall. Meist wird er geputzt und vakuumverpackt oder bündelweise angeboten. Er zählt zu den eher teuren Salatsorten.
Die grünen Rucolablätter sind, ähnlich wie Löwenzahn- oder Radieschenblätter, fiederteilig und zirka zehn bis 15 Zentimeter lang.
Rucola ist für seinen extravaganten scharf-pfeffrigen Geschmack bekannt und beliebt. Größere und ältere Blätter werden leicht bitter. Die intensiv schmeckenden Rucolasamen können wie Senfsamen verwendet werden.
Dieser Salat enthält wertvolle Mineralstoffe und ist besonders reich an Vitamin C. Bedingt durch den hohen Anteil an organischen Säuren wird ihm eine appetitanregende Wirkung zugeschrieben. Die Bitterstoffe und scharfen Senföle wirken bakterientötend und stärken die Abwehrkräfte.
Rucola kann ungewaschen und in einem Plastikbeutel verpackt bis zu zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Die Blätter werden allerdings schnell welk.
Rucola sollte roh und kalt verwendet werden. Gekocht verliert er viel von seinem typischen Aroma. Frischer Rucola kann in ein fertiges Risotto eingerührt oder als eine Art Pesto zubereitet werden. Sein pfeffriger Geschmack kommt vor allem mit Balsamicoessig und frischem Parmesan zur Geltung.
|