Foto: Wikimedia © Liftarn
Der Eisbergsalat stammt aus Amerika. Sein Name geht auf die ursprüngliche Transportmethode zurück. Früher wurden die Salatköpfe beim Transport mit großen Eisstücken bedeckt und gekühlt.
Hauptanbaugebiet: In Spanien, Italien, Frankreich und Israel wird der Eisbergsalat als Freilandgemüse angebaut. In kühlerem Klima wird er unter Glas oder Folie gezogen.
Angebot: Eisbergsalat ist ganzjährig erhältlich und wird meistens dem Kopfsalat vorgezogen. Der Salatkopf soll frisch und unverletzt sein. Die Frische kann anhand der Schnittfläche überprüft werden. Diese sollte nicht dunkel verfärbt sein.
Der Eisbergsalat entwickelt recht große, runde, feste und dicht geschlossene Köpfe mit einem Gewicht von 600 bis 800 Gramm. Der Durchmesser beträgt zirka 20 Zentimeter. Die Blätter sind grobadrig, von fester, fleischiger Struktur und milchig bis glänzend. Die Farbe variiert (je nach Sorte) zwischen hellem gelbgrün und dunkelgrün. Die Herzblätter sind dabei immer hell und weißlich grün. Die Blattmittelrippe der Außenblätter ist spröde und stark schalenförmig gekrümmt.
Eisbergsalat weist durch seinen knackigen Biss im Gegensatz zum weichen Kopfsalat einen erfrischenden, leicht nussigen, herzhaften Geschmack auf.
Der Nährwert ist jenem des Kopfsalat ähnlich. Eisbergsalat sollte wegen der hohen Nitratspeicherkapazität vor allem im Sommer konsumiert werden.
Eisbergsalat ist um einiges robuster und haltbarer als Kopfsalat. Er hält im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu zwei Wochen frisch. Wer nicht den ganzen Kopf auf einmal aufbraucht, kann den Rest in einem Plastikbeutel bis zu einer Woche aufbewahren. Die kühle Lagerung macht den Salat dabei besonders erfrischend und knackig.
Nach dem Entfernen der äußeren Blätter kann der Salat sofort verarbeitet werden. Durch den fest geschlossenen Kopf ist der Salat "natursauber" und muss nicht gewaschen werden. Er kann in die Einzelblätter zerlegt, geviertelt oder in Streifen geschnitten werden. Der Eisbergsalat kann im Gegensatz zu anderen Salaten schon früher mit dem Dressing vermengt werden. Dank seiner festen Struktur fällt er nicht so schnell zusammen und bleibt noch länger knackig.
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